Archiv für Juni 2011

Steuern sparen mit der Basisrente (Rürup)

Liebe Moneytalker,

heute erfahrt ihr, wie zeitaufwändig eine Vorbereitung für ein seriös geführtes Kundengespräch ist. Teil 5 ist das.
Was ich dem Ehepaar nicht vorschlagen werde, sind irgendwelche Steuersparobjekte, wo jeder was daran verdient, außer die Anleger.

Das Thema Steuern sparen mit Abschreibungsmodellen ist nicht mein Thema. Was hat ein Kunde davon, wenn er seine Investition im wahrsten Sinne des Wortes „abschreiben“ kann?

Der Diplomingenieur und die Mathelehrerin haben mir aufgetragen, dass Sie heute und später Geld haben wollen. Und sie wollen Steuern sparen.

Da ich bis dato nicht weiß, ob Geld vorhanden ist oder von dritter Seite kommen könnte, beschränke ich mich auf steueroptimierte Sparformen.

Geeignet für den Mann sind die Basisrente, auch als Rüruprente bekannt, die Zusatzrente,  bekannt als Riesterrente und die betriebliche Altersversorgung. Auf das Thema vermögenswirksame Leistungen werde ich heute nicht eingehen.

Da die Frau Beamtin ist, scheidet die betriebliche Altersversorgung aus.

Folglich: Ich berichte über die Rüruprente und die Riesterrente. Die ist für beide geeignet.


Wer schnell informiert sein will, dem empfehle ich eine Mindmap
http://dl.dropbox.com/u/33362657/Staatliche%20F%C3%B6rderung.pdf

Eine Vorbemerkung aus meiner Berater-Praxis: Die wenigsten Kunden haben eine Ahnung, was sich unter Rürup versteckt, Riester ist bekannter, das, was ich auf unserer HP als Kundenbeispiel anführe
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_zuschuesse_steuervorteile.htm
kommt der Wahrheit sehr nahe.

Woran das liegt? Möglicherweise hat der Staat überhaupt kein wirkliches Interesse daran, dass die Menschen aufgeklärt werden. Ich kann nur aus meiner langjährigen Erfahrung sprechen.

Was ist die Rüruprente?
Gesetzliche Grundlage ist das Alterseinkünftegesetz. Es wurde Anfang des 21. Jahrhunderts eingeführt, weil ein pensionierter Richter in Karlsruhe gegen die steuerliche Ungleichbehandlung zwischen Rente und Pension geklagt hatte.
Ursprünglich war sie als Gegenstück zur Riesterrente geplant, und sollte in erster Linie SELBSTSTÄNDIGEN die Möglichkeit bieten, sich eine eigene Altersversorgung aufzubauen. Viele Selbstständige zahlen nichts oder nur wenig in die Rentenkasse ein.

Vorurteil 1: Die Basisrente ist nur für Selbstständige. Das höre ich beinahe tagtäglich. Das ist falsch. Die kann für Selbstständige sogar falsch sein (siehe Blogbeitrag Künstler).

Es gibt keine pauschale Aussage, es kommt immer auf den Einzelfall an.

Richtig ist:
Die Basisrente ist für all diejenigen ideal, die im Erwerbsleben stehen, und aus meiner Sicht mindestens 30.000,–€ brutto verdienen. Das können Selbstständige oder Angestellte, oder Beamte oder Angehörige der sogenannten Kammerberufe (Ärzte, Apotheker, Architekten, Richter, Notare, Anwälte…) sein. Die sogenannten „Best-Ager“, auch unter 50+ bekannt, haben weitere Vorteile.

Vorurteil 2: Die Basisrente lohnt sich nicht, weil man die später versteuern muss.

Das ist korrekt. Die Renten aus dieser Sparform werden später versteuert, und zwar mit dem gleichen Beitragssatz wie die normale Rente. Die Frage ist:   1. Welche Alternative gibt es und 2. Ist es besser, keine zusätzliche Rente zu haben, die man dann auch nicht versteuern muss?

Vorurteil 3: Wenn ich sterbe, ist das angesparte Geld weg. Insbesondere von kinderlosen Singles ein häufig gehörtes Argument.

Das ist auch korrekt. Weil sich die Basisrente dem Wesen nach an die gesetzliche Rente anlehnt. Hier empfehle ich den Abschluss einer Risikolebensversicherung, falls man jemanden berücksichtigen möchte, z.B. den Lieblingsneffen oder den/die LebenspartnerIn. Die Steuervorteile sind so enorm (siehe unten) da fallen 100,– im Jahr für eine RisikoLV nicht ins Gewicht.

Man muss nur mit den Menschen reden. Gut zuhören, Notizen machen, überlegen und dann eine Lösung anbieten. Boulevardargumentationen nützen niemanden.

Fazit: Nahezu jeder Steuerzahler mit rund 30.000,–€ Einkommen ist für einen Rürup geeignet.  


Den Rürup werde ich am Samstag auf jeden Fall eingehend besprechen.

Weil es eine hervorragende Sparform ist, die folgende Vorteile aufweist:
Verheirate können p.a. 40.000,–/allein stehende 20.000,– p.a. maximal sparen, die in 2011 mit 72% steuerlich als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Sonderzahlungen sind jederzeit möglich. Wichtig beim Selbstständigen, wo der Gewinn häufig erst zum Jahresende feststeht.
Wer in die Rentenversicherung einzahlt, kann weniger sparen.

Beispiel: Person, rentenversicherungspflichtiger Angestellter, Single verdient 60.000,– brutto und will das Maximale, steuerlich Wirksame in einen Rürup einzahlen.
Möglich sind 20.000,–.
Seine Rentenversicherung liegt bei 19,9% aus 60.000,–, also bei 11.940,– (Arbeitnehmer- und Arbeitgeber)
20.000,– maximal minus 11.940,– ergibt 8.060,– für den Rürup. Er kann mehr einzahlen, aber diese 8.060,– sind steuerlich optimal. Das gilt für 2011. Sollten die Rentenbeiträge sich verändern, gelten wieder andere Zahlen.

Steuerlich wird es sich wie folgt auswirken:
Summe Altersvorsorgeaufwendungen: 20.000,–(11.940,– und die 8.060,– Rürup), davon 72% macht 14.400,–
minus hälftige Rentenversicherung 5.970,– macht 8.430,–.

Das zu versteuernde Einkommen reduziert sich um 8.430,–€. Nur aus dem Rürup und der gesetzlichen Rentenversicherung. Das sind dann schon mal 3.000,– vom Finanzamt.

Diese 72% steigen jedes Jahr um 2%, bis 100% erreicht sind
2012 dann 74%, 2013 dann 76% usw.

Konkret heißt das, Rürupsparer bekommen jedes Jahr mehr vom Finanzamt zurück.War euch das bekannt?

Für Selbstständige hat die Rüruprente noch einen ganz entscheidenden Vorteil: Die Beiträge sind INSOLVENZGESCHÜTZT.

Zusammenfassung:
Vorteile:

  • steigende Steuervorteile
  • hohe absetzbare Sparleistungen
  • sicher vor Hartz IV und vor Insolvenz
  • Rente nur teilweise steuerpflichtig (je nach Renteneintrittsalter)
  • Rente ist sozialabgabenbefreit (keine Krankenversicherung auf diese Rente)

Nachteile und wie man sie umgeht:
es gibt keine Kapitalauszahlung. Ich empfehle, die Steuerrückvergütungen wieder anzulegen in eine andere Sparform. Das wären im Beispiel die 3.000,– p.a., die jährlich steigen.
Kündigung und Rückkauf sind ausgeschlossen. Das ist staatlich so gewollt, weil es gewünscht war, dass die Selbstständigen nicht bei jedem betrieblichen Engpass ihren oftmals einzigen Rentenanspruch zu Bargeld machen. Deshalb sind alle Zahlungen in und aus der Rüruprente insolvenzgeschützt.

Weitere Nachteile, wenn es denn welche sind, sehe ich nicht. Viele Dinge sind vertraglich gestaltbar.

Morgen bin ich den ganzen Tag in Speyer. Teil 6 behandelt den Riester, dann gehe ich auch auf Kosten, auf Transparenz und auf die Testberichte ein.

Praktischer,  kundenorientierter Riester.

Ich hoffe, dass ich euch den Rürup etwas näher gebracht habe. Die Kunden können nichts dafür, dass der Staat es nicht versteht, Komplexität zu vereinfachen, dafür bin ich da.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden


 





Zweistellige Renditen sind keine Illusion

Liebe Moneytalker,

wenn ich in meinem Xing-Profil schreibe unter…ich biete Nr. 5…Kapitalanlagen mit Inflationsschutz und häufig doppelt so hohem Ertrag wie bei eurer Bank oder Sparkasse oder Versicherung, dann wird auch der Beweis verlangt.

In diesem Blogbeitrag
 http://peterfuchs1958.blogspot.com/2011/06/10-nach-steuern-wo-gibts-das.html
hatte ich das Thema angeschnitten.

Soeben erreicht mich eine Email eines meiner Premium-Produktpartner.
http://dl.dropbox.com/u/33362657/Fairvesta%20Zweistellige%20Rendite.pdf

Ich denke,  schulden- und lastenfreie, vermietete Immobilien sind eine erstklassige Investition. Um diese Anlage vertreiben zu können, ist der Erwerb einer Lizenz erforderlich. Ich habe diese Lizenz durch Prüfung erworben.

Wer sich selbst informieren möchte, gehe bitte in die website von fairvesta. Realisierung dann über mich.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Wie würde sich eine schwere Erkrankung auswirken?

Liebe Moneytalker,

im heutigen Teil 4 geht es um die finanziell existenziellen Risiken. Über das Thema Berufsunfähigkeit habe ich bereits berichtet unter dem Kapitel „Der Einkommensschutzbrief“. Auf Themen wie die private Haft- und Unfallversicherung will ich an dieser Stelle nicht eingehen. Pflege wird noch ausführlich besprochen werden.

Heute stelle ich euch eine Absicherung vor, die existenziell wichtig ist, aber dennoch ist es vielen nicht bekannt, dass man sich dagegen überhaupt absichern kann.
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_elternhaus.html
Diesen Kunden war das auch nicht bekannt.

Es handelt sich um eine Dread Disease Police oder auf deutsch Schwere-Krankheiten-Absicherung. Meines Wissens bieten das nur drei Gesellschaften an:

  1. Gothaer
  2. Skandia
  3. Canada Life

Jedes Jahr erleiden ca. 1 Million Menschen allein in Deutschland einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder bekommen Krebs. Gegen die Folgen dieser drei Volkskrankheiten und ca. weiteren 40 Krankheiten kann man sich versichern.  Die meisten Menschen können sich vorstellen, wie sich ihr Leben nach Auftreten einer schweren Krankheit verändern würde, insbesondere der Ausfall der Ehefrau hätte dramatische Auswirkungen für eine Familie.
Vieles verändert sich: Ernährung, Leben, Sport, Familie, im Beruf „kürzer“ treten. Oder weitermachen wie bisher, bis der zweite Infarkt kommt?

Diese Krankheiten werden aufgrund guter medizinischer Versorgung meistens überlebt. Wer zahlt die Kosten, bspw. für notwendige Umbaumaßnahmen im Haus, Wohnung oder Auto, wer zahlt die speziellen Behandlungskosten, wer kommt für langfristige Rehabilitationsmaßnahmen auf? Was wird aus der Baufinanzierung, wenn der Haupternährer beruflich kürzer treten muss? Wie lange gibt die Bank oder Sparkasse Ruhe?

Auf den Fall der Baufinanzierung gehe ich besonders ein:
Ich halte neben der Risikolebensversicherung die Dread-Disease-Police bei der Immobilienfinanzierung für unverzichtbar.

Begründung:
Nur 68% der Immobilienbesitzer haben ihre Finanzierung gegen finanzielle Risiken abgesichert. Beliebtestes Absicherungsinstrument ist die Lebensversicherung. Weitere Risiken werden, wenn überhaupt, über Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung abgesichert.

ABER: Muss man erst sterben, damit im Fall der Fälle die Baufinanzierung abgesichert ist?

Wer schwer erkrankt, erhält keine Leistung aus der Unfallversicherung, und wegen einer schweren Erkrankung wird man nicht automatisch berufsunfähig.

Was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit bei einer schweren Krankheit?  Eine Dread-Disease Police sichert bei Diagnose klar definierter, schwerer Erkrankung eine Kapitalleistung zu. Die einmalige Auszahlung ist unabhängig dabon, ob sich der Erkrankte wieder erholt und arbeitet oder nicht. Kinder bis 18 Jahren sind übrigens beitragsfrei mitversichert. Ehepaare können sich in EINER Police absichern.

Die Leistung aus der Schweren Krankheiten Vorsorge gibt die finanzielle Freiheit, um sich

  • ganz auf die Genesung zu konzentrieren,
  • eventuell beruflich kürzer zu treten,
  • gegebenenfalls notwendige bauliche Maßnahmen zu finanzieren.

 Ich denke, darüber werde ich mit dem Akademiker-Ehepaar reden. Wenn Ihr,  liebe Leser glaubt, da besteht Redebedarf, dann würde ich mich über eine Meldung freuen.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1

Kundenberatung 2011: Ein Praxisbeispiel, Teil 3

Liebe Moneytalker,

auf vielfachen Wunsch schreibe ich heute den Teil 3. Herrliches Wetter, Spaziergang mit dem Hund erledigt. Parallel läuft auf RTL die Formel 1.  Mit einem Auge schaue ich hin.

Die Aufgabenstellung lautet: Konzept erarbeiten, das auf jeden Fall die Punkte

  • Steuern sparen
  • gut leben 
  • immer genügend Geld haben

beinhalten soll.

Aus meinen bisherigen Erfahrungen mit Kunden und Interessenten hat sich immer wieder herausgestellt, dass häufig nicht alle Informationen beim ersten Termin offengelegt werden. Und das schadet auch nicht, weil ich als Peter Fuchs, der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden, Kundenbeziehungen grundsätzlich als etwas Langfristiges sehe. Ich nehme nicht für mich in Anspruch, das „Ei des Kolumbus“ in Sachen Kundenberatung gefunden zu haben. Auch ich habe erlebt, dass die „Chemie“ nicht stimmt. Wenn andere Berater –  und ich bin überzeugt davon, dass genügend Berater von Banken, von Sparkassen, von Versicherungen und Strukturvertrieben diesen Blog aufmerksam mitlesen – anders vorgehen, dann vermag ich das nicht zu beurteilen.

Ich bin ein empathischer Berater, dessen Ziel es ist, MIT KUNDEN ZUSAMMEN ZU ARBEITEN. Flexibel auf unterschiedliche Kundenwünsche einzugehen, habe ich mir gründlich angeeignet.

http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/motto.htm

Zurück zu dem Akademiker-Ehepaar. Ich habe nicht gefragt,  WO die Kunden ihre Sachversicherungen (Haftpflicht, Unfallversicherung, Gebäudeversicherung, etc….) haben,  ich setze in der Regel voraus, dass diese Dinge vorhanden sind.

Allerdings werden beim Termin am 2. Juli die Inhalte dieser website
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_risiko.htm
ausführlich behandelt. Dinge wie

  • Schutz gegen Berufsunfähigkeit (siehe „der Einkommensschutzbrief“)
  • Schutz gegen Unfälle
  • Schutz gegen schwere Krankheiten
  • Schutz gegen Haftpflichtforderungen
  • Schutz gegen Pflegefälle
  • Schutz gegen Todesfallfolgen

sind abzuarbeiten. Manche sofort und manche später. Im Einklang mit den Menschen, für die ich Lösungen suche.

Damit sind die Voraussetzungen für „Immer genügend Geld haben“ und „gut leben“ erfüllt.

Thema „Steuern sparen“. Wer Steuern sparen will, muss Steuern zahlen. Das eine geht nicht ohne das andere. Mit 140.000,– brutto zahlen der Diplomingenier und die Mathematiklehrerin genügend Steuern. Und genügend Sozialabgaben.

Also ist im zweiten Schritt über Riester, Rürup und betriebliche Altersversorgung zu sprechen. Ebenfalls im Fokus muss stehen: Was verstehen die Interessenten unter „Immer genügend Geld haben“? Das werde ich erfahren.

Das Thema Pflege ist sehr heikel. Da brauche ich normalerweise Informationen, die Kunden oder (Noch) Nichtkunden nicht zu Beginn einer Kundenbeziehung preisgeben.

Hand aufs Herz, werte Leser,
in welchen Familien wurde bisher die entscheidende Frage gestellt, auf die ich – wie geschrieben – gesondert eingehe. Da kann ich euch meine Hilfe als Moderator anbieten. Pflege ist eines der ABSOLUT UNGELÖSTEN PROBLEME. Wir sitzen in Deutschland auf einem Pulverfass.

Heikel ist ebenfalls das Thema Krankenversicherung, insbesondere, wenn ein Anbieter aus Koblenz mit an Bord ist. Beamte und Lehrer sind „eingeschworen“ auf diese Gesellschaft. Ich bin freier und unabhängiger Versicherungsmakler und habe alternative Anbieter, da lohnt jeder Vergleich. 

Ebenso anzusprechen sind die Unterschiede zwischen Geldwerten und Sachwerten, die Themen Inflation und Rente bzw. Pension werden nicht vergessen.

Was ich vermute, ist, dass diese Eheleute irgendwo Geld haben, entweder als Fest- oder Tagesgeld, vielleicht besteht auch ein Wertpapierdepot. Beim ersten Termin habe ich danach nicht gefragt. Wer aufmerksam mitgelesen hat, kann sich denken, weshalb.

Über Leser, die mir folgen, würde ich mich freuen. Über öffentliche noch mehr. 3 sind eigentlich zu wenig, wenn man bedenkt, wieviele mitlesen.

Einen schönen Restsonntag
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

P.S. Rennen ist rum – Glückwunsch an Sebastian.

Kundenberatung 2011: Ein Praxisbeispiel, Teil 2

Liebe Moneytalker,

vielleicht fragt ihr euch, wie sieht denn nun so ein „Kennen lernen“ im ersten Kundengespräch aus?
Wer kennt ihn nicht, den Satz „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“, das bedeutet für beide Seiten – Kunde wie Berater – ein gegenseitiges Abschätzen. Darüber werde ich noch ausführlich in einem anderen Beitrag berichten. Dann sage ich euch, welche anderen „Farben“ außer blau es noch gibt, das wird spannend und die meisten Menschen, die ich kennengelernt habe, waren ganz begeistert, teilweise erstaunt.

Da mir diese Kunden empfohlen wurden, viele Kunden gewinne ich durch andere, zufriedene Kunden
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/referenzen.htm
ich sie aber vorher nicht kannte, jedoch wußte, welchen Beruf sie ausüben, bin ich bei „blauen Kunden“ noch zurückhaltender als sonst. Einen festen Händedruck – wie überhaupt körperliche Berührungen – lehnt dieser Kundentypus eher ab.


Noch etwas: „Reine“ Typen gibt es nicht, aber nach Tausenden von Gesprächen kann man sagen, welcher Kategorie jeder  Kunde schwerpunktmäßig zuzuordnen ist. 

Der Smalltalk ist bei Ingenieuren und Lehrern „small“ im wahrsten Sinne des Wortes, kurz. Ich stelle mich vor, Name, Firma und dass wir einen gemeinsamen Bekannten haben. Dann die Frage; „Was wollen Sie sonst noch über mich wissen?“

 Der kritische, gut vorbereitete Kunde wird meistens antworten: „Nichts!“ Hier ist es auch nicht unhöflich, wenn man kein Getränk angeboten bekommt. 


Wie in Teil 1 erwähnt, habe ich immer dabei: Notizblock und Schreibstift. Davon weiche ich NIEMALS ab. Nur in der Informationsbefragung gibt es kleine, aber feine Unterschiede.


Es geht doch im Endeffekt um die Frage: „Wie wollen Sie als Kunde beraten oder behandelt werden?“ Und wenn ein Berater nicht in der Lage ist, auf Kunden empathisch (auf deutsch: sich auf den Kunden einzustellen)einzugehen,  wird er nur schwer eine Kundenbeziehung aufbauen.


Was ich in der Regel frage, ist:

  • Wohnen Sie schon lange hier?
  • Im Eigentum oder in Miete?
  • Ist das Eigentum bezahlt oder wie hoch ist die Miete?
  • Beruf, Familienstand, Alter, Kinder, wie viele, wie alt?
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit anderen Beratern?
  • Welche Anlagen haben Sie?
  • Was lief eher gut und was eher nicht so gut?
  • Welche Ziele, Wünsche und Vorstellungen haben Sie?
  • Was haben Sie bisher dafür getan?
  • Was wollen Sie dafür tun?
  • Was erwarten Sie von mir? 

 Ein gut vorbereitetes Akademiker-Ehepaar hat alle Unterlagen griffbereit. Deshalb konnte ich am Dienstag diese Daten bereits aufnehmen.


Andere Kundentypen haben oftmals keine Unterlagen vorbereitet oder finden diese „auf die Schnelle“ nicht. In solchen Fällen übergebe ich eine Liste, welche Informationen ich brauche und dann vereinbaren wir einen Folgetermin. 


Folgende Informationen sind Ausgabngsbasis für die mir in Teil 1 gestellte Aufgabe:
Beide verdienen zusammen 140.000,– brutto,
sie sparen 2 Lebensversicherungen mit jeweils 200,– monatlich an. Seit dem Studienende vor 12 Jahren. Mit 65 werden die ausbezahlt.
Eine Finanzierung besteht mit 150.000,– Restschuld, monatlich werden 1.250,– an ein örtliches Kreditinstitut bezahlt.
Die Frau ist privat krankenversichert bei einer Gesellschaft mit Sitz in Koblenz, er ist ebenfalls privat krankenversichert, das Kind ebenfalls.
Für das Kind besteht eine Ausbildungsversicherung von monatlich 50,–. Das Kind ist 12 Jahre alt. 

Man ist seit dem Studienende bei der gleichen Bank, die Lebensversicherungen wurden nach intensivem Studium ebenfalls bei einer Gesellschaft mit Sitz in Koblenz abgeschlossen,  Anlass zu Kritik gäbe es nicht.


Das sind die Fakten, die ich im ersten Kundengespräch NUR AUFNEHME, aber NIE KOMMENTIERE!


Im Teil 3 verrate ich euch Schritt für Schritt, wie akribisch der Termin am 2.7.2011 vorbereitet wird.


Euch alles Gute
Euer Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden



Der schönste Beruf der Welt

Liebe Moneytalker,

eigentlich wollte ich heute den Teil 2 schreiben. Die regelmäßigen Leser – und es werden täglich mehr – wissen, wovon ich rede.

Da öffne ich Xing und jemand antwortet auf meine Kontaktanfrage sinngemäß: „ja, sie will mit mir in Kontakt treten, solange sie nicht mit mir über Geldanlage und Finanzen reden muss

Ich liebe meinen Beruf und über ihn mit Leidenschaft aus. Es ist für mich der schönste Beruf der Welt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle eine Lanze brechen für alle, die diesen Beruf ernsthaft und gewissenhaft ausüben.

Dieser Beruf stellt hohe Anforderungen: Neben ausgezeichneten Fachkenntnissen brauchen wir Kenntnisse in der Psychologie, in der Verkaufspsychologie, in Fragetechnik, in Menschenkenntnis, wir sind nicht nur Pädagoge, sondern manchmal auch Beichtvater, Rhetoriker, Mathematiker, und noch vieles andere mehr.

Es ist unser Beruf, mit Menschen über Geld zu reden. Mit Menschen über Geld zu reden, ist eine herausfordernde, faszinierende und vielfältige Aufgabe, die aus meiner Sicht mindestens auf der Stufe mit dem Arzt, dem Rechtsanwalt oder Steuerberater stehen sollte.

Viele sehen in uns den VERSICHERUNGSVERTRETER. Das schmerzt.

Ich rede mit Menschen darüber,

  • wie sie Steuern sparen können,
  • wie sie inflationsgeschützt Vermögen aufbauen können,
  • wie sie sich vor Kursverlusten an den Börsen schützen können,
  • wie sie optimal alle staatlichen Förderungen abrufen können und sich
  • intelligent ihre künftige Konsumfähigkeit aufbauen können
  • und vieles andere mehr

Was passiert, wenn wir ehrbare und gewissenhafte Berater keine Lösungen suchen? Die Menschen haben keine Absicherung, was dramatisch hinsichtlich der steigenden Lebenserwartung ist, angesichts der Tatsache, dass wir immer älter werden und Krankheiten überleben, an denen unsere Eltern und Großeltern möglicherweise gestorben sind.

Und es ist der schönste Beruf der Welt, weil wir gemeinsam mit unseren Kunden die Gegenwart und die Zukunft gestalten können. Unabhängig und was mir persönlich sehr wichtig ist – OHNE ZIELVORGABEN.

Liebe Moneytalker,
Ihr müsst mich nicht als Kontakt ablehnen, nur weil ich den schönsten Beruf der Welt mit Spass und Leidenschaft,  zum Nutzen meiner Kunden und der (Noch) Nichtkunden ausübe. Wer einen Nutzen hat, belohnt den anderen üblicherweise.

Ganz im Gegenteil:  Sagt es vielen weiter, unser Berufsstand hat dieses negative Image nicht verdient. Verbreitet meine Botschaften weiter, dann wird das auch gelingen.

Ich möchte in Deutschland bleiben, ich will nicht auswandern, aber ich möchte nicht in einem Deutschland leben, in dem 50% in Armut leben. Das wird sich aber nur vermeiden lassen, wenn wir offen, frei und unabhängig von Interessen der Banken, Sparkassen und Versicherungen über Geld reden.

In BW ist heute Feiertag, genießt das schöne Wetter. Bleibt mir gewogen.
Danke, ich fühle mich jetzt wohler. Schreiben macht frei.

Euch alles Gute
euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Kundenberatung 2011: Ein Praxisbeispiel, Teil 1

Liebe Moneytalker,

gestern Nachmittag (Ferien in BW)  hatte ich einen ersten Kundentermin. Zu so einem Gespräch habe ich immer 2 Sachen dabei:

  • einen Notizblock und
  • was zum Schreiben

Mehr nicht. Wenn zu mir ein Vertreter oder Berater nach Hause kommt mit einem vorgefertigten Konzept kriege ich Boxgichten.

Kundenprofil: Er 40 Jahre alt, angestellter Diplomingenieur, sie 38 Jahre alt, Mathematiklehrerin, ein schulpflichtiges Kind.

Liebe Moneyytalker, ich möchte euch in den nächsten Wochen teil haben lassen an diesen Gesprächen, die garantiert sehr intensiv werden.

Unter den Maklerkollegen sind Lehrer und Ingenieure nicht beliebt, man redet dann von sogenannten „blauen“ Kunden. Ein blauer Kunde zeichnet sich aus durch

  • Detailverliebtheit
  • langsame Entscheidungen
  • hohen Informationsbedarf
  • hohe Konzentration bei den Gesprächen
  • Vermeidung von Gefühlsduselei
  • Korrektheit
  • gute Vorbereitung

Ich mag  diese Kunden. Und zwar aus folgendem Grund: Lehrer und Ingenieure treffen eine Entscheidung nach gründlicher Überlegung. Ist diese Entscheidung einmal getroffen, dann wird daran nicht mehr gerüttelt.

Lehrer und Ingenieure wollen einen Berater auf Augenhöhe, jemanden, der weiß, wovon er spricht und das auch begründet.

Ganz egal, wen ich berate, hat das Erstgespräch drei Dinge zu erfüllen:

  1. Kennen lernen
  2. Absteckung der gegenseitigen Zielvorstellungen
  3. Auftragsvergabe

Meine Ziele sind immer die gleichen:
 Ich will einen neuen Kunden gewinnen  und will, dass jeder neue Kunde den Menschen, denen er vertraut, erzählt, weshalb er Kunde bei mir geworden ist.

Ziel dieser Akademiker ist es: Steuern sparen, heute gut leben, immer genügend Geld haben. Die an mich gestellte Aufgabe lautet: Eine Ausarbeitung zu machen, die den Ansprüchen der Kunden gerecht wird.

Sie werden in den nächsten Wochen Gelegenheit bekommen, mir bei den Gesprächen und bei meinen Vorbereitungen quasi „über die Schulter blicken“ zu können.

Als Ex-Banker weiß ich um Datenschutz und Bankgeheimnis. Es werden keine Namen genannt und kein Wohnort. Die Kunden sind informiert.

Am 2. Juli 2011 treffen wir uns wieder.

Liebe Moneytalker, ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf dem Weg begleiten würdet. Und wenn Ihr Menschen kennt, denen ihr so ein „einmaliges Erlebnis“ gönnt, dann lasst sie ebenfalls teil haben.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Baufinanzierung

Liebe Moneytalker,

Aus meiner Erfahrung gibt es durchaus Unterschiede, zwischen dem, was Kunden wollen und dem, was Banken und Sparkassen wollen. Die Aufzählung muss nicht vollständig sein.

Was wollen Kunden?

  • Schnell tilgen
  • Sondertilgen
  • Zinssicherheit
  • vorhandenes Eigenkapital einsetzen
  • niedrige Zinsen

Was wollen Geldinstitute?

  • kein Risiko
  • gute Schuldner
  • pünktliche Zahlung von Zins und Tilgung
  • Zusatzgeschäfte (Bausparverträge, Lebensversicherungen, Gebäudeversicherung, Bauwesenversicherung)

Selbst auf die Gefahr hin, dass es dem einen oder anderen Banker nicht schmeckt, denke ich in diesem Blogbeitrag an meine Leser: ALSO KUNDENORIENTIERT.

Banken und Sparkassen sehen es gerne, wenn Kunden Eigenkapital einsetzen, weil sich dadurch das Risiko für die Bankhäuser reduziert. Man ist dann bereit, dies mit einem niedrigeren Zinssatz zu honorieren.

Gerne sehen es Kreditinstitute, wenn Kunden Eigenkapital haben und dieses als Kreditsicherheit der Bank verpfänden oder als Einmalzahlung auf einen, möglichst neu abzuschließenden, Bausparvertrag leisten. Dann ist ein Bausparguthaben vorhanden, das als Kreditsicherheit dient.

Ich habe da gerade einen Fall einer Mannheimer Kundin. Da wird seitens einer Geldinstitution versucht, die ganze Palette an Zusatzgeschäften anzubringen (Bausparvertrag, Lebensversicherung, Versicherungen rund ums Haus).

Wer denkt, der Peter Fuchs könnte mir wie auch immer  helfen, der darf ruhig Kontakt aufnehmen. Was kann schlimmstenfalls passieren?  Nichts. Wenn ihr keinen Kontakt aufnehmt, was ist dann passiert? Auch nichts. Ich verhandle auch schon mal mit Banken oder Sparkassen, habe das schließlich gelernt. 

Was ist noch zu beachten?

Euch ist normalerweise bekannt, dass jede Bank oder Sparkasse mit einer Bausparkasse oder Lebensversicherung zusammen arbeitet. Sparkasse mit der LBS und der SV-Versicherung, die Genossenschaftsbanken mit Schwäbisch Hall und der R+V. Großbanken haben ebenfalls Partner.

Selbstverständlich versuchen Berater, diese Bausparverträge und Lebensversicherungen zu verkaufen. Also idealer Weise

  • eine hauseigene Lebensversicherung
  • einen hauseigenen Bausparvertrag und
  • eine hauseigene fondsgebundene Lebensversicherung

Als Tilgungsersatz werden diese Dinge häufig verwendet. Mea Culpa: Zu meiner aktiven Zeit habe ich diese Dinge auch verkauft. Das würde ich heute anders machen. Deshalb sind meine Kunden heute durchschnittlich 7 Jahre früher mit Ihren Baufinanzierungen fertig. 

Aus meiner Sicht gibt es unheimlich viele Optimierungspotenziale bei Baufinanzierungen. Im Prinzip sollte jede Finanzierung mit einer Absicherung gegen die sogenannten schweren Krankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs) ausgestattet sein.

Bei weiterem Interesse empfehle ich unsere HP. Leider habe ich die Direktverlinkung noch nicht drauf, aber dies hilft weiter:
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/nutzen01.htm
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_elternhaus.htm

Wie Ihr früher fertig seid:
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_darlehen.htm

Wir reden hier von ZIGTAUSENDEN MEHRWERTEN. Bei Interesse stehe ich euch jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Fragen kostet nichts.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Riester

Liebe Moneytalker,

hier bewegen wir uns auf einem Feld des Halbwissens und der Halbwahrheiten. Fragt 10 Kollegen und ihr bekommt meistens ähnlich viele Meinungen. Ganz breit gefächert von
„Ja, find ich gut“ bis
„So ein Blödsinn. Nie im Leben.“

Heute morgen habe ich eine Kontaktanfrage bekommen und verpacke diese Anfrage in diesen Beitrag. Für mich als jemanden, der ausschließlich an EUREM KUNDENNUTZEN interessiert ist, gibt es kein Schwarz-Weiß-Denken. Jede Beratung ist ein Einzelfall.

Angenommen, du wärst bei mir im Büro oder ich wäre bei dir daheim. Dann würde ich dich fragen: „Wie wichtig ist es für dich, dass alles, was dir zusteht, auch bei dir ankommt?“

Was dir zusteht….da scheitern viele Berater.
Bei dir ankommt….das ist eine Frage der Betreuung, liebe Moneytalker.

Es kann nicht sein, dass ein Berater etwas abschließt, das nicht zum Kunden passt und sich anschließend nicht darum kümmert, ob die Steuerrücklflüsse oder Zulagen tatsächlich  fließen.

 Vielleicht ist bei euch alles in Ordnung, aber weshalb erhalte ich dann häufig Unterlagen, wo eklatante Fehler gemacht wurden?
Und ich frage mich, weshalb verschenken laut Umfragen und Statistiken um die 30% der Kunden Geld?

Zurück zur Kontaktanfrage: Riester ist auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt. Details wissen offensichtlich viele meiner Beraterkollegen nicht. Begründen will ich das am Beispiel der Künstler. Ich habe einen lieben Kunden, der verdient nicht allzu Geld, er ist aber schwer in Ordnung. Ein Künstler eben. Als ich ihn vor rund 3 Jahren kennengelernt habe, und er mir seine finanzielle Situation geschildert und mir seine Unterlagen gezeigt hat, habe ich ihn gefragt:
„Können Sie mir sagen, weshalb Ihnen der Berater von der XY-Bank einen Rürup-Vertrag verkauft hat“ (Anmerkung: Rürup ist das Pendant zu Riester für Selbstständige…ich weiß, das genügt einigen als Erklärung nicht, aber dazu gibt es einen besonderen Blog-Beitrag)

Die Antwort kennt ihr bereits: “ Ja, bei dieser Filiale bin ich schon ewig. Ich war immer zufrieden. Der Berater wird schon das Richtige gemacht haben“

Gut, der „Berater-Kollege“ hat wissensmäßig „Luft nach oben“. Wir haben den Vertrag umgestellt in einen Riester-Vertrag, weil Künstler eben „riestern“ dürfen. Wer wenig Steuern zahlt, kann auch wenig Steuern absetzen, deshalb ist der Rürup für „Wenig-Steuer-Zahler“ FALSCH.

Am 1.4.2011 hatte uns (meine Frau und ich) eben dieser Kunde zu einer Vernissage eingeladen. Im Rahmen unserer Zeit gehen wir zu solchen Veranstaltungen. Weil ich meine Kunden mag. Außerdem lernt man wieder nette Leute kennen.

Wie es so ist, man kommt ins Gespräch mit anderen Künstlern, man redet über dies und das und man redet über das Geschäft und über Geld. Ich bringe es auf den Punkt: Die hatten alle keine Ahnung, dass sie riestern können. Die verschenken richtig schön Geld. Weil sie falsche Verträge haben. Oder keine. Weil es ihnen niemand gesagt hat. Weil man in Künstlerkreisen darüber nicht spricht.

Ich will, dass meine Kunden

  • die richtigen Verträge haben
  • kein Geld verschenken
  • das, was ihnen zusteht, bekommen.

Wenn ihr ähnlich denkt und irgendwo ein Gefühl habt, dass es bei euch nicht 100% richtig läuft oder ob ihr überhaupt riesterberechtigt seid, dann helfe ich euch. Kontaktdaten sind bekannt.

Wer Riester-Förderung erhält
  • Auszubildende
  • Beamte
  • Behinderte, die zur Erwerbstätigkeit befähigt werden sollen
  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst mit beamtenähnlicher Zusatzversorgung (VBL)
  • Bezieher von Arbeitslosen- oder Krankengeld
  • Bezieher von Versorgungskrankengeld, Übergangsgeld und Unterhaltsgeld
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld
  • geringfügig entlohnt Beschäftigte (400-Euro-Job), die auf Sozialversicherungsfreiheit verzichtet haben
  • Künstler, die nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind
  • Landwirte, die in der Alterssicherung der Landwirte pflichtversichert sind
  • Mitglieder geistlicher Genossenschaften
  • nicht Erwerbstätige während dreijähriger Kindererziehungszeit
  • Personen, die ein freiwilliges ökologisches oder soziales Jahr absolvieren
  • pflichtversicherte Selbstständige (z. B. selbstständig tätige Lehrer, Ausbilder, Hebammen, Pflegepersonen, Handwerker mit Eintrag in Handwerksrolle, Kleingewerbetreibende)
  • Seelotsen
  • sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer
  • Wehr- und Zivildienstleistende
  • Zeit- und Berufssoldaten
Wer keine Riester-Förderung erhält
  • freiwillig Rentenversicherte
  • geringfügig entlohnt Beschäftigte (400-Euro-Job), die nicht auf ihre Versicherungsfreiheit verzichtet haben
  • Pflichtversicherte berufsständischer Versorgungseinrichtungen (z. B. Ärzte, Apotheker, Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater)
  • Selbstständige, die nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Sozialversicherung unterliegen.

Abschließend ein Witz (wurde in Köln auf der Maklermesse erzählt), ich hoffe, ich kriege ihn sinngemäß hin:
Sitzen 2 Rentner im Jahr 2030 auf der Bank. Unterhalten sich über die niedrige Rente, die Zuzahlungen für Medikamente, über die gestiegenen Heizkosten, usw. Sagt der eine: Ohne die Zusatzrente von 400,– im Monat wüßte ich nicht, wie ich über die Runden käme. Sagt der andere: Wieso bekommst du eine Zusatzrente und ich nicht? Doch, ich kriege die, nannte sich damals Riesterrente. Sagt der andere: Riester, ja das habe ich nicht gemacht, die 50,– im Monat waren mir zu teuer.

Frage an euch: Welcher Rentner wärt ihr lieber? Noch ist Zeit genug. Packen wir´s an.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELDexperte Nr. 1 aus Nordbaden

Danke

Danke. Danke dafür, dass offensichtlich diese Themen, die wirklich alle angehen, gut bei euch ankommen.
Macht weiterhin Traffic.

Denkt an den Schmetterling.

Die Lawine ist losgetreten.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
Der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden