Archiv für Juli 2011

Die Akademiker: Teil 9, Kundentermin 3

Liebe Moneytalker,

eine spannende, abwechslungsreiche Woche mit vielen interessanten Gesprächen liegt hinter mir. Am Donnerstag war ich bei einem Tagesseminar in Ingolstadt, die mehr als 600 km haben sich voll gelohnt.

Vergangenen Freitag war das Ehepaar, er, 40-jähriger Diplomingenieur und seine Frau, 38 Jahre alt, Mathematiklehrerin,  bei mir im Büro. Sie hatten Ordner dabei, einen für die Finanzierung des Eigenheimes und einen zweiten mit all ihren Versicherungen.

Ich selbst hatte mich gut vorbereitet.

Nach dem Austausch von einigen Höflichkeiten fragte ich die beiden, was Ihnen heute besonders wichtig wäre und wieviel Zeit sie für den Besuch eingeplant hätten.

Länger als 2 Stunden hätten sie nicht zur Verfügung. Sie wären gespannt auf meine Ausarbeitungen. Im Prinzip wäre alles wichtig.

Ich sagte dann, in diesen 2 Stunden müssten wir strukturiert vorgehen. Damit hatte ich die Zustimmung meiner Kunden. Ob wir alle Themen besprechen können, wird man sehen.

Dann stellte ich Ihnen die einzelnen Bausteine meiner mindmap vor. Und ich fragte die Kunden, wo wir beginnen sollten.

Wir einigten uns auf das Darlehen. Sie wollten wissen, wie es mir gelingt, dass meine Kunden bei gleicher Belastung durchschnittlich 7 Jahre früher mit der Finanzierung fertig wären. Ich verwies auf meine HP
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_darlehen.htm
und dann rechnete ich ihnen ihre Möglichkeiten vor. Dass sich ein Finanzberater so detailliert in Mathematik auskennt, damit hatten die beiden nicht gerechnet. Und dass es Sinn macht, künftig Sondertilgungen ab sofort in Sachwerten anzusparen, leuchtete auch ein. Es galt nur noch abzuklären, in welche Sachwerte es sinnvoll wäre. Das vorhandene Eigenkapital wurde exakt nach meinen Vorberechnungen eingesetzt.

Der nächste Punkt galt dem Steuern sparen. Hier war meine Meinung, von welchen Steuern wir überhaupt reden, also die Einkommenssteuern, Kirchensteuern, Abgeltungssteuern. Und ich fragte direkt, wie gesund sie wären. Weshalb ich das wissen wollte, war die prompte Antwort. Und ich erklärte: „Als Sie die beiden Lebensversicherungen vor 10 Jahren gemacht haben, was war da Ihre Absicht?“ Antwort: „Absicherung der Familie und Altersvorsorge“ Und ich dann: „Hat sich an Ihrem Gesundheitszustand seit damals etwas geändert?“ Er wäre genau so gesund als damals und sie hätte etwas an der Schilddrüse. Sie würde regelmäßig ein Medikament nehmen.

Ob ich wohl einen Blick in ihre Versicherungspolicen werfen dürfe, fragte ich. Klar, deshalb haben wir ihn ja mitgenommen. Fein säuberlich waren alle Nachträge und die Versicherungsscheine abgeheftet. Ich nahm die letzten Überschußbenachrichtigen zur Hand und reichte einen Taschenrechner. Und wir stellten fest, dass nach 10 Jahren etwas weniger Rückkaufswert vorhanden war als die Summe der eingezahlten Beiträge. Ich schaute die beiden an, und fragte trocken: „Was meinen Sie dazu?“ Die Antwort war mir klar. „Ja, wir haben uns bewußt für diese Gesellschaft entschieden, wir haben vorher alle Gesellschaften getestet und zudem sei die Ablaufleistung steuerfrei“

Meine Antwort: „Alles, was Sie eben gesagt haben, ist korrekt. Sie haben das richtig gemacht. Nur, wir haben heute das Jahr 2011 und die Technik aus dem Jahr 2011 und nicht mehr die Technik aus dem Jahre 2001“
Die Lebensversicherung als Altersvorsorge sei nicht mehr optimal geeignet.
„Was könne man denn besser machen?“

„Sie haben aus meiner Sicht mehrere Möglichkeiten.:

  1. Augen zu und durch: Weiter zahlen!
  2. Beitragsfreistellung
  3. Kündigen und den Verlust realisieren
  4. Verkaufen – die intelligente Lösung“

Man  wollte hierüber lange diskutieren, weil: MENSCHEN MÖGEN KEINE VERLUSTE!
Ich habe Ihnen ein Schreiben vom Allianz-Chef vorgelegt und das Urteil aus dem Jahr 1983, als das Landgericht Hamburg „Lebensversicherungen als legalen Betrug“ einstufte.

Und dann haben wir gerechnet.
Ergebnis: Die beidend Riester-Verträge wurden anstandslos akzeptiert, da beide ausreichend gesund sind, werden wir die Lebensversicherungen zum Verkauf anbieten und einen MEHRWERT IN SECHSSTELLIGER HÖHE generieren.

Mittlerweile waren die zwei Stunden fast vorbei. Eine halbe Stunde könne man noch zugeben. In Ordnung, aber erst fasse ich  zusammen, was wir bisher gemeinsam erreicht haben.

Der bisherige Mehrwert ist bei 220.000,–
Ohne einen Cent mehr Ausgaben und die vorhandenen Eigenkapitalien (Tagesgeld und Rückkaufswerte) bereits abgezogen.

Ich fragte, ob sie schon mal was von Rürup gehört haben? Es hat mich erstaunt, aber hier waren die Kenntnisse eher rudimentär. Ich sagte, wir haben jetzt noch von den 1.000,–, die die Kunden investieren wollen, 690,– übrig.  Und da würde eine Sparform, bei der in ihrem Fall fast 90% aller Beiträge steuerlich anerkannt werden, gut passen. Wir sind dann einige Prospekte durchgegangen.
Ob ich Ihnen diese Unterlagen mitgeben könne? Sie müssten den Rürup erst auf Herz und Nieren prüfen. Im großen und ganzen höre sich das ganz vernünftig an, und dass man investmentorientiert Steuern sparen könne, klinge plausibel. Sie wollten auch noch prüfen, ob die Fonds, die man haben könne, auch wirklich gut seien.

Da kann man nichts machen. Der Kunde ist der Experte!

Wir sind dann so verblieben: Kunden fahren jetzt erstmal in den Sommerurlaub (Ferien in Baden-Württemberg). Wir könnten uns danach wieder treffen. Riester geht auf jeden Fall klar. Und die Lebensversicherungen werden verkauft. Und der Tilgungsersatz für das Darlehen auch.  Das könne ich schon mal in die Wege leiten. Mittlerweile saßen wir 150 Minuten zusammen.

„Gut, das mache ich. Wann wollen wir das machen? Was ist Ihnen lieber? Gleich jetzt, wir brauchen dazu weitere 30 Minuten oder ich komme morgen bei Ihnen vorbei mit den ausgefüllten Unterlagen?“ Letztgenanntes war den Kunden lieber. Wir einigten uns auf Samstag, 17 Uhr. Ich würde Ihnen dann einige Urlaubslektüre mitgeben. Und ich sagte Ihnen, was sie mir am Samstag richten sollen.

Und gestern um 17 Uhr war ich dort und habe den Kunden einen Mehrwert von 220.000,– verschafft. Die können jetzt in Urlaub fahren. Sie haben ausreichend Lesestoff dabei.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Lebenversicherung ade?

Liebe Moneytakler,

jeder, der mich kennt, weiß, dass ich normalerweise nicht zu Übertreibungen neige. Heute wollte ich eigentlich nichts schreiben. Da wurde mir von einem Xing-Freund ein Artikel zugespielt, den muss ich euch ganz einfach einstellen.

Es ist aus meiner Sicht die beste Zusammenfassung, die ich in letzter Zeit zum Thema Lebensversicherung gelesen habe.

http://bit.ly/nupo8P

Weshalb bezeichnen Gerichte Lebensversicherungen als „legalen Betrug“?

Wer sich Sorgen macht, darf sich auf meinen Rat als Freund verlassen. Wir prüfen alle Möglichkeiten durch, offen, ehrlich, freundschaftlich. Passt auf: Aktuell sind wieder viele Berater unterwegs, die nehmen auf Eure Bedürfnisse wenig Rücksicht.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden
(und seit 21.07.2011 Gruppengründer „Geldgespräch aus Nordbaden“…anmelden lohnt sich!)

Gefühl und Verstand

LIebe Moneytalker,

heute ist Samstag und mein Garten wartet auf mich. Diese Woche hatte ich ein Gespräch mit einer Kundin, die ihr Elternhaus verkauft hat und jetzt nicht weiß, was sie mit dem Geld anfangen soll.

Ich kenne sie schon länger und sie ist sehr, sehr vorsichtig. Und das ist auch gut so. Die meisten Menschen, die ich in meiner langjährigen Praxis kennen gelernt habe, kaufen mit dem Bauch und begründen es für sich anschließend rational.

Wenn der Bauch nein sagt, dann…und das sollten sich alle, die in der Beratung tätig sind, auf ihr Banner schreiben, weil das sowohl für Berater als auch für Kunden gilt…………..FINGER WEG!

Dann lieber nach Alternativen suchen. Geduld haben, dem Kunden Zeit lassen.

Mit dieser Kundin wurden mehrere Gespräche geführt. Sie hat wie ich den gleichen akademischen Grad, Diplom-Kaufmann (frau), die Gespräche finden stets auf Augenhöhe statt. Mit der Geldanlage hat sie keine Eile.

Beide wissen wir nicht, wie es mit Europa, mit dem Euro, mit Griechenland, mit den USA, mit China, etc. weitergeht. Sie kommt aus der Controller-Ebene. Mein Ziel ist natürlich, eine Einigung zu erzielen, um ihr Geld, das derzeit irgendwo mit 2% auf Geldwertkonten liegt, höherwertig anderswo anlegen zu können.

Wer meinen Blogbeitrag „Farbenlehre“ gelesen hat, kann sich vorstellen, dass wir es hier mit dem Grundtypus „grün/blau“ zu tun haben. Sie können als Berater hier nicht „mit der Tür ins Haus fallen“. Damit verschreckt man den Grün-Blau-Typus. Es gilt behutsam Vertrauen aufzubauen, auf der anderen Seite sind diese Kunden auch treu und die abgeschlossenen Verträge halten.

Was haben wir gemacht?
Anlage in der laut Prof. Loritz besten Immobilienanleihe Deutschlands:
Kundin investiert zum 21.7.2011 € 31.154,67 und bekommt zum 01.11.2015 € 37.500,– zurück.
Diese 37. 500,– sind vertraglich garantiert.
Die Laufzeit beträgt 4 Jahre und 3 Monate. Eine vorzeitige – teilweise oder komplette -Rückgabe ist möglich.
Hätte die Kundin in eine Staatsanleihe investiert, also anstelle einer Grundschuldbesicherung lieber die „Gemeinschaft der Vereinigten Schulden von Europa“ (Aussage Mr. DAX Dirk Müller vom 22.07.11) gewählt, dann wären bei einer deutschen Staatsanleihe eine Auszahlung von rund 34.000,– möglich. Schaut euch mal den aktuellen Bundesschatzbrief an!

Das macht eine Differenz von 3.500,– Ein richtiger Mehrwert.

Wer diesen Mehrwert für sich verbuchen möchte, dem lasse ich gerne weitere Informationen zukommen.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Die Akademiker: Terminvereinbarung

Liebe Moneytalker,

neulich habe ich euch eine Mindmap zukommen lassen, was alles zu besprechen wäre. Ein Gespräch darf aus meiner Sicht nicht länger als 2 Stunden dauern.

Was jetzt vorbereitet ist, dauert nach meinen Erfahrungen mindestens 2 Stunden. Deshalb habe ich eben einen Termin vereinbart. Er findet statt am Freitag, den 29.07.2011 bei mir im Büro.

Das hat den Vorteil, dass alle Unterlagen griffbereit sind.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Auszubildende

Liebe Moneytalker,

ich hatte diese Woche bereits sehr angenehme Kundengespräche. Beispielsweise am Dienstag mit einem jungen Mann, dessen Lehre Mitte August 2011 beginnt.

Ich hatte ihm erzählt, wie das damals bei mir war, dass ich relativ schnell nach der Ausbildung einen Bausparvertrag und eine Lebensversicherung abgeschlossen habe und mir dann noch rund 200,– DM pro Monat zur freien Verfügung standen.

Er erzählte mir dann von sich, dass er täglich mit dem Auto einfach 30 km fahren würde. Gehalt hat er noch nicht bekommen, er rechne aber mit 420,– netto.

Auszubildende sind heutzutage nicht bereit, die Hälfte ihres Einkommens für eine ungewisse Zukunft wegzulegen.
Was ich persönlich für notwendig erachte:

  • eine private Haftpflichtversicherung (Auszubildende sind in der Regel über die Eltern privat haftpflichtversichert)
  • einen Einkommensschutzbrief (oder auch Berufsunfähigkeitsversicherung)
  • einen „kleinen“ Riestervertrag und
  • einen Zahnschutz.

Dieses Paket ist für ca. 50,–€ im Monat zu bekommen.

50,–€ sollte einem das wert sein. Findet Ihr nicht auch?

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Die Akademiker: Teil 7 Vorbereitung

Liebe Moneytalker,

bisher wurden die staatlichen und steuerlich geförderten Programme behandelt und ich habe euch gezeigt, wie man bei Darlehen bei gleichem Aufwand früher fertig ist als banken- und sparkassenüblich.

Beides ist notwendig und wird beim nächsten Kundentermin genau so vorgestellt.

Kunden wollen 1.000,– monatlich sparen. Bisher werden 163,– in den Vertrag des Mannes und 147,– in den Vertrag der Ehefrau (sie erhält auch die Zulagen für den Sohn).

Bei den Rürup-Verträgen setze ich insgesamt 200,– an.

Es verbleiben noch 490,–.

Die Lebensversicherungen werden derzeit mit insgesamt 400,– bespart. Ich werde empfehlen, diese Verträge nicht mehr weiter zu besparen. Die Eheleute – den Ingenieur und die Mathematiklehrerin davon zu überzeugen, wird nicht ganz einfach. Weil: Die meisten Lehrer, die ich kenne, sind von der Debeka überzeugt, die Debeka gehört sicherlich auch zu den „besseren“ Gesellschaften.

Hier wird es zu einem Vergleich der bisherigen und der zu erwartenden Renditen kommen, es wird darum gehen, wie der Gesundheitszustand der Eheleute ist, weiterhin, was sie mit dem Abschluss der LV´s bezweckt wollten.

Eine Lebensversicherung ist und bleibt ein Geldwert. Ich gehöre zu den Beratern, die nicht einfach hingehen und sagen:  „Das, was Sie, Herr Kunde gemacht haben, taugt nichts“ nein, ich lobe den Kunden für seine Entscheidung, dass er überhaupt etwas gemacht hat. Nur, es gilt, passt das, was irgendwann gemacht wurde, noch ins Jahr 2011 ff.

Und gibt es Alternativen?

Meines Erachtens ja. Was mit den bestehenden LV´s passiert, hängt vom Gesundheitszustand ab. Das Todesfallrisiko ist auf jeden Fall abzusichern. Anschaulich beschreibe ich das in unserer HP
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_lebensversicherung.htm

Auf den Lebensversicherungen hat sich ein Rückkaufswert angesammelt. Das ist der Wert, den Kunden ausbezahlt bekommen, wenn Verträge vorzeitig gekündigt werden.

Ich habe in meinen Gesprächen häufig festgestellt, dass Kunden immer dann, wenn sie damit konfrontiert werden, dass der Rückkaufswert niedriger ist als die Summe der einbezahlten Beiträge, vor einem inneren Konflikt stehen.

Deshalb verstehe ich häufig nicht, wie schnell manche meiner Kollegen diese Policen „glatt“ stellen. Die Kunden machen einen Verlust, der wird durch den Verkauf realisiert, das ist nicht anders als bei Aktien. Deshalb sitzen die meisten Kunden ihre Verluste aus in der vagen Hoffnung, ihr Geld am „Sankt-Nimmerleins-Tag“ wieder zu sehen.

In beiden Fällen bleibt diese Hoffnung nur das was sie ist …eine Hoffnung.

Lebensversicherungen sind heutzutage keine guten Kapitalanlagen. Sie sind vom Gesetzgeber her verpflichtet, die Gelder ihrer Kunden sicher anzulegen. Lebensversicherungen sind Geldwerte, die widerum in Geldwerte anlegen (Anleihen, Darlehen). Da in den letzten Jahren die Erträge festverzinslicher Wertpapiere immer weiter gesunken sind, mussten auch die Garantiezinsen immer wieder nach unten gefahren werden.
Ab 1.1.2012 gibt es noch 1,75% garantiert. Das ist unterhalb der Inflationsrate.

Die Lebensversicherungen des Akademiker-Ehepaares werde ich mir genau anschauen. Es gibt Verbesserungspotenzial, dessen bin ich mir ganz sicher.

Zurück zu den 490,–
Aus Risikogesichtspunkten war es noch selten ratsam, alles auf ein Pferd zu setzen. Meine Ausarbeitung sieht eine Teilung vor:
250,– in einen Sachwertsparplan 1 und 240,– in einen Sachwertsparplan 2.

Kriterien Plan 1:

  • Anlage in Investmentfonds bei Deutschlands Fondsgesellschaft Nr. 1
  • mit voller Beitragsgarantie
  • steuerlich bevorzugt
  • mit Teilentnahmen bereits nach 5 Jahren
  • mit Zuzahlungen in jeder Höhe
  • durchschnittlicher Ertrag in den letzten 30 Jahren 9,18% vor Kosten

Kriterien Plan 2:

  • Anlage in vermieteten Immobilien, ausschließlich in Deutschland
  • Photovoltaik
  • Rohstoffe wie Edelmetalle, Öl und Gas
  • mit Zuzahlungen in jeder Höhe
  • steuerlich begünstigt
  • bei einem Anbieter, der zu den Top 5 Arbeitgebern in Deutschlands zählt
  • Einzahlungsdauer nur 15 Jahre

Ich habe um 17:15 einen Kundentermin in Heidelberg, Fortsetzung folgt

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 in Nordbaden

Die Akademiker – Ein Live-Kundengespräch Teil 6, Vorbereitung

Liebe Moneytalker,

gestern Abend waren wir eingeladen bei der wunderbaren Sandrea, die in Sachen Schmuck aktiv ist. 8 Frauen, 8 Männer. Die Frauen saßen separat, wir Männer hatten den Balkon belegt.

Man macht sich Sorgen um das Geld, man macht sich Sorgen um den Euro, man macht sich Sorgen um die USA. Wir befinden uns in einer Krise. Diese Krise ist bei den Menschen angekommen.

Niemand traut den Politikern zu, mit dieser Krise fertig zu werden. Niemand vertraut auf den Rat seiner Bank oder seiner Sparkasse. Man  ist der Ansicht, dass es nur noch um „Durchwursteln“ geht.

Wir haben eine Schulden- und eine Vertrauenskrise. Volker, knapp 60 Jahre alt, erzählte von Werten, die früher galten und von seinen jungen Mitarbeitern, er nannte sie die „Spaßgeneration“, die einfach keine Lust zum Sparen hat.

Als langjähriger Vollblut-Praktiker, der sich noch an die Zeit erinnern kann, als wir auf der Autobahn Fahrrad gefahren sind (November 1973), der die Börsenkrisen 1987, 1998, 2001 und 2008 miterlebt hat, mache ich mir derzeit Sorgen, wie noch nie.

Wir haben Schlden überall, die Chinesen sind der größte Gläubiger der USA, wie letztens der Unternehmer berichtete, tut man sich mit den Ausgabenkürzungen schwerer als mit den Einnahmenerhöhungen. Nicht nur in der Werbung schnallt ein gewisser „Max“ den Gürtel immer enger, damit sich seine „Marie“ mehr leisten kann.

Wir werden alle den Gürtel enger schnallen müssen.

In die Glaskugel kann ich nicht schauen. Aber ich kann mit meiner Dienstleistung und mit diesem Blog dazu beitragen, dass sich etwas ändert.

Ausdrücklich ansprechen möchte ich diejenigen unter euch, die möglicherweise Kontakt herstellen können zu Lehrern, zu Schulleitern, die Zugang haben zu Medien, egal welcher Art.  Wir müssen was dagegen tun! „Durchwursteln“ bringt uns nicht weiter. Wir müssen Aufklärungsarbeit leisten.

Ob Auszubildender, Single, verheiratet, Patchwork, mehr oder wenig Verdiener, es gibt für jedes Problem eine Lösung, Ihr – meine werten Leser – und diejenigen, denen Ihr einen Gefallen tut, wenn Ihr denen von mir erzählt, könnt selber  – zumindest in Eurem Rahmen – dazu beitragen.

Stellt euch nur mal einen Auszubildenden vor. Darüber hatten wir gestern Abend diskutiert. Wenn ein Azubi sein erstes Geld bekommt, hatte er vorher  Besuch von mindestens 5 Versicherungsvertretern und von seiner Sparkasse oder Volksbank  da. Ergebnis: 70,– in einen Bausparvertrag, und 80,– in einer Lebensversicherung. Provisionsorientierter Verkauf nenne ich das.
Bei mir ist er mit 50,– dabei und hat das, was er wirklich braucht: eine private Haftpflichtversicherung, eine Zahnzusatzversicherung, eine Absicherung seiner Arbeitskraft und einen Riestervertrag.

Mein Angebot der Hilfe, der Förderung und der Unterstützung steht in Stein gemeißelt!

Zurück zu den Akademikern:
Die bisherigen Folgen sind
 http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=6205658836948039536
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=1343853013054830547
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=1197999447490785306
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=2182182919181454003
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5441899864493788868&postID=1011970061917968967

In meiner Mindmap steht als Thema Darlehen. Das Akademiker-Ehepaar hat ein Darlehen zum Erwerb einer eigengenutzten Immobilile in Höhe von ursprünglich 250.000,– aufgenommen. Die heutige Restschuld beträgt 150.000,– Aktuell werden 1.250,– pro Monat an Zins und Tilgung zurück bezahlt. Sondertilgungen wurden geleistet.

Die meisten meiner Leser kennen diese Konstellation. Daran ist nichts Besonderes. Wir mögen keine Schulden, wir wollen schnell mit dem Darlehen fertig sein. Jede Sondertilgung bringt uns diesem Ziel näher.

Tut mir leid, aber – obwohl das vielleicht in unseren Köpfen drin ist – es ist keine kluge Entscheidung. Es ist auch mathematisch keine logische Entscheidung.

Packen wir das Ganze von verschiedenen Blickwinkeln an.

Liebe Moneytalker, ein Darlehen ist ein Geldwert.
In der homepage www.fuchs-finanzarchitekten.de schreiben wir

Ein Darlehen ist ein Geldwert. Das heißt konkret, dass ein Darlehensbetrag von heute € 200.000,- in 20 Jahren bei einer Inflationsrate von 5% nur noch einem Wert von rund € 75.000,- entspricht.

Die Immobilie als solche kostet in 20 Jahren mehr als heute (weil in ihr Lohn- und Preissteigerungen enthalten sind). Sie kostete vor 20 Jahren weniger als heute.

Wir empfehlen unseren Kunden die Verknüpfung von Baufinanzierung, Inflation und Sachwertsparplänen.
Konkret sieht das so aus:

Der Kunde tilgt nur soviel, wie die Bank verlangt. Das Darlehen verliert automatisch durch die Inflation an Wert.

Parallel dazu spart der Kunde in Sachwert-Sparplänen an, wo Löhne und Materialkosten enthalten sind. Dazu sind unsere Produkte hervorragend geeignet.

Aufgrund der Tatsache, dass überschuldete Staaten an niedrigen Zinsen für ihre Bundesanleihen interessiert sind, ist nicht von rasant steigenden Zinsen auszugehen. Und falls doch – werden auch die Löhne und Materialkosten entsprechend steigen.


Die Quintessenz:
Geldwerte fallen mit der Inflation
Sachwerte steigen mit der Inflation
Kunden von Fuchs-Finanzarchitekten profitieren doppelt

Unsere Kunden sind durchschnittlich 7 Jahre früher fertig mit ihren Baufinanzierungen. Dabei hilft uns die Mathematik. Und: Wir bieten eine Lösung für das Risiko des Kaufkraftverlustes an

Wenn wir als Menschen davon ausgehen, dass wir in der Zukunft Inflation bekommen werden, wenn wir dazu die Regeln der Mathematik, Stichwort: Bernoullische Ungleichung, anwenden, dann kann ich beweisen, WESHALB UNSERE KUNDEN DURCHSCHNITTLICH 7 JAHRE FRÜHER FERTIG SIND MIT BAUFINANZIERUNGEN. BEI GLEICHER MONATLICHER BELASTUNG.

Bereits bekannt ist, dass die Eheleute 2.500,– monatlich zur Erhaltung des gewünschten Ruhestandes aufbringen müssten, jedoch nur 1.000,– monatlich weglegen wollen.

Das hat für mich zur Folge, dass ich versuchen werde, mit allen Mitteln, die ich als freier Berater habe, mit allen zur Verfügung stehenden Produkten und Gesellschaften, den Eheleuten zu einem früheren Tilgungsende zu verhelfen.

Da ein Darlehen mit der Inflation wertmäßig weniger wird, macht es keinen Sinn, Sondertilgungen zu leisten. Es macht auch keinen Sinn, mehr als die unbedingt notwendige Mindesttilgung von 1% zu erbringen. Wenn wir auf der einen Seite sagen, ja,  der Staat entschuldet sich durch eine hohe Inflation, dann müssen wir es konsequenterweise auch beim privaten Darlehen gelten lassen. Oder? Wir sind doch intelligent!

Konkret: Die Eheleute tilgen aktuell 2% p.a. aus 250.000,–, dass sind 500,– im Monat. Ich werde diesen Satz auf 1% reduzieren, also auf 250,– pro Monat. Dadurch verlängert sich zunächst die Darlehenslaufzeit.
Der Zinssatz für das Darlehen beträgt 4%.

Hätte ich einen Sparplan, wo der Kunde nach Kosten exakt 4% an Ertrag bekäme, hat der Kunde allein gemäß der Bernouilleschen Ungleichheit bei Anlage dieser 250,– bereits einen Vorteil. Das leuchtet nicht nur der Mathelehrerin ein.

Das ist ein Vorschlg, ob er umgesetzt wird, vielleicht mit Modifikationen, wird sich beim  nächsten Termin zeigen.
Mit Hilfe von Tilgungsrechnern ist jede kundenseits gewünschte Berechnung möglich.

Der nächste Termin findet bei mir im Büro statt.

Ich habe aber nur Sparpläne mit höheren Erträgen als 4%.

Genau so verhält es sich mit den Sondertilgungen. Kein Kunde legt bei mir sein Geld für weniger als 4% nach Kosten an.

Der Diplom-Ingenieur und die Lehrerin haben 40.000,– bei der Bank of Scotland, aktuell zu 2,5%.
Ich werde Folgendes vorschlagen:
10.000,– bleiben als eiserne Reserve bei der Bank of Scotland

Verbleiben 30.000,–. Davon werden 9.300,– als Anzahlung für einen Leasing-Sparplan verwendet, und exakt 90 Monate lang werden die oben genannten 250,– gespart. Bisher absolulut keine Mehrbelastung. Im Gegenteil, wir sparen nur 90 Monate und in 90 Monaten ist diese Finanzierung auch bei 2% Tilgung nicht beendet. Bedeutet ganz konkret, die Eheleute können nach 7 1/2 Jahren von ihren 1.000,– auf 1.250,– hochfahren.
Ein Leasingsparplan ist absolut inflationsfrei.

Dieser Vertrag kommt nach 10 Jahren zur Auszahlung. Nach Steuern haben Kunden bisher in diesem Produkt nachweislich 75.000,– ausbezahlt bekommen.

Diese 75.000,– können in 10 Jahren als Sondertilung eingesetzt werden. Bei der entspechenden Darlehensgestaltung bin ich gerne behilflich.

Es verbleiben noch 20.000,– Das Geld fließt auf einen gemischten Fonds mit vermieteten Immobilien, Photovoltaik und Rohstoffen (Öl, Gas, Gold). Absolut infaltionsgeschützt.

Mit Börse hat das nichts zu tun, weil es sich um garantierte, vertraglich vereinbarte Leasingraten und Miet- oder Pachtzahlungen handelt, und die müssen bezahlt werden, unabhängig was an den Weltbörsen passiert.

Aus diesen 20.000,– werden in 15 Jahren ebenfalls 75.000,– nach Steuern.

Die bisher geleisteten Sondertilgungen rechne ich nicht ein, wenn ein Kunde unbedingt eine Sondertilgung leisten will, und er sich dabei gut fühlt, soll er es tun. Wenn er lieber in Urlaub fahren will, dann auch. Das heißt konkret, mehr Flexibilität. Der Kunde entscheidet mit seinem Geld. Wollen Sie lieber 5.000,– Sondertilgung leisten oder sich einen Traum erfüllen?

Auf jeden Fall kann Kunden einerseits durch die Mathematik und andererseits durch den intelligenten Einsatz von verschiedenen, bewährten Sachwertinstrumenten geholfen werden, früher mit Darlehen fertig zu sein und das ersparte Geld anderweitig einzusetzen.

Was wäre wohl bei Eurer Finanzierung drin?

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden




Ansichten eines Bauunternehmers

Liebe Moneytalker,

in meinem Xing-Profil steht, dass ich Finanzierungen und Leasing anbiete. Gestern Abend war ich bei einem Bauunternehmer in einer Stadt, nahe am Rhein in Baden-Württemberg.

Es ging um Finanzierungen und Leasing. Für steuerzahlende Unternehmer ist Leasing sowohl steuerlich als auch betriebswirtschaftlich betrachtet eine äußerst sinnvolle Alternative zur banken- bzw. sparkassenüblichen Kreditfinanzierung.

Ich hatte ihm erzählt, dass ich früher bei einer Sparkasse gearbeitet hätte. Was er mir dann sagte, darüber habe ich heute Nacht nachgedacht und mir vorhin überlegt, wie schreibe ich das am besten. Ohne Ärger zu bekommen, weil: Banken und Sparkassen haben Macht. Und Geld. Und Ausdauer.

Er sagte mir, früher hatte er bei seiner örtlichen Sparkassenhauptstelle einen Berater, der ihn jahrelang gut betreute. Später habe dann seine Sparkasse mit einer anderen fusioniert, die dann nochmals mit einer noch größeren Sparkasse zusammen gegangen wäre und plötzlich sei ein neuer Kreditberater zuständig, der weit weg von ihm sitzt. Ich selbst kenne die beteiligten Sparkassen, bei einer davon habe ich meine Lehre absolviert. Dieser neue Kreditberater wäre, und dann zählte er auf, für die Orte XY zuständig. Er – der Berater – habe eigentlich nie richtig Zeit für ihn – den Bauunternehmer – weil er sich um seine wichtigsten Kunden zu kümmern habe. Außerdem herrsche Engpaß und Personalwechsel bei den Beratern. Und viel Bürokratisches.

Wenn er eine Entscheidung, die er früher direkt vor Ort bekommen hätte, bräuchte, wäre dieser Finanzierungsberater nicht mehr zuständig. Und die Entscheidung der übergeordneten Stelle könne er nicht beeinflussen, als Berater. Auf jeden Fall würde ihm das alles zu lange dauern.

Zur Volksbank könne er auch nicht gehen, weil die ebenfalls ständig fusionieren würde. Und über den Rhein, nach Rheinland-Pfalz, zu den dortigen Kreditinstituten, bräuchte er schon gar nicht zu gehen, weil die ihn fragen würden, was er dort überhaupt wolle, wo es doch genügend Banken in BW gäbe.

Wir haben dann über die Großbanken und die Citibank gesprochen, da meinte der Bauunternehmer, für die wäre er zu klein, das würde sich für die Commerzbank oder die Deutsche Bank nicht lohnen. Über die Citibank wäre jedes Wort zu viel.

Darüber, dass Banken immer mehr Sicherheiten wollten, haben wir auch gesprochen. Meine Meinung wollte er wissen. Ich sagte ihm, dass ich jetzt seit 5 Jahren von der Sparkasse weg wäre, mir aber das, was er sagte, nicht fremd sei.

Gerade deshalb wäre Leasing für ihn eine Überlegung wert. Wobei wir als Leasinggesellschaft seine Bonität, also die Bilanzen, schon prüfen würden.

An dieser Stelle möchte ich mich hierzu nicht weiter äußern. In meiner Gruppe können wir hierzu ausreichend diskutieren.

Und dann haben wir noch ein zweites Thema angeschnitten: Was wird aus Deutschland? Ich habe ihm gesagt, dass ich mir Sorgen mache um die vielen Menschen, die sehr wenig verdienen, wie wollen die mit Leiharbeit, mit befristeten Verträgen sich etwas aufbauen? Die bekämen keinen Kredit, keine Wohnung, könnten nicht für später vorsorgen.

Der Bauunternehmer meinte, ob das nicht von der Regierung so gewollt wäre. Ob nicht unsere Regierung bewußt in Kauf nehmen würde, dass es eine Zahl, sagen wir 25%, von Armen geben würde, damit es den anderen 75% besser gehe. Dadurch wären wir im internationen Wirtschaftsverkehr wettbewerbsfähig und hätten diese Vormachtstellung in Europa. Da ist was dran.

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden

Die Akademiker…Ausarbeitung eines Konzeptes

Liebe Moneytalker,

für alle, die neu sind:
Was bisher geschah:

Ich berichte euch von einem Gespräch mit einem Akademiker-Ehepaar, er 40 Jahre alt, Diplomingenieur, sie 38 Jahre alt, Mathematiklehrein, 1 gemeinsamer Sohn, 10 Jahre alt.

Bisher fanden zwei Gespräche statt. Während des zweiten Gesprächs wurde eine Verbrauchsplanung erstellt, demzufolge wäre zur Aufrechterhaltung des kundenseitig gewünschten Lebensstandards eine Sparrate von monatlich 2.500,– notwendig. Letzten Freitag wurde mir mitgeteilt, dass man bereit wäre, 1.000,– monatlich zu sparen, inclusive der bereits bestehenden Lebensversicherungen bei dem Koblenzer Unternehmer, die meisten werden´s eh wissen, also bei der DEBEKA.

Eines vorab: Dass es Kritik hinsichtlich dieser Verbrauchsplanung von der einen oder anderen Seite geben wird, dessen bin ich mir bewusst. Diese 2.500,– beruhen auf Annahmen, auf Prognosen, und Prognosen sind immer mit Unsicherheit verbunden. Wichtig erscheint mir, mit Kunden über diese Annahmen zu sprechen, und diese auch zu begründen.

Dieser Weg war bisher richtig:
 „Hallo lieber Herr Fuchs, …ich habe mir das alles angesehen und finde es sehr gut, dabei erinnere ich mich noch an Ihre ersten Besuche, wo wir die Analyse vornahmen und uns der Zielbestimmung näherten. Ich bin heute noch sehr glücklich darüber, wie alles geordnet wurde…“
[Ingo und Monika Oldag aus Weinheim]

Gute Erfahrungen bei der Vorbereitung von Terminen habe ich mit der Mindmap-Methode gemacht. Der allererste Entwurf sieht so aus:
http://dl.dropbox.com/u/33362657/Akademiker_MM01.pdf

Da die Eheleute bisher keinen Riester-Vertrag haben, werde ich 2 Riesterverträge vorschlagen über jeweils 163,–€ monatlich, mehr macht steuerlich und förderungstechnisch keinen Sinn.  Die Gesellschaft wird gemeinsam beim nächsten Kundentermin ausgewählt. Als unabhängiger Berater habe ich Zugriff auf nahezu alle Gesellschaften, die Riestersparpläne anbieten.  Gemäß Post vom 1. Juli 2011 beteiligt sich das Finanzamt an diesen Verträgen ohne Berücksichtigung etwaiger Kirchensteuern und Einkommenssteigerungen mit 1.340,–€ pro Jahr, macht 112,–€ im Monat.

Diese 1.340,– sind zusätzliche Einnahmen. Unterschiedliche Kunden haben hierfür unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Darüber werde ich mit dem Ehepaar reden.

Dann erscheinen mir angesichts der Einkommensverhältnisse zwei Rürupverträge angebracht. Zum Thema Rürup siehe Post vom 29. Juni 2011. Für die Auswahl gilt dasselbe wie bei den Riesterverträgen.

Sowohl die Riesterrenten als auch die Rüruprenten sind im Alter zu 100% steuerpflichtig, aber sozialversicherungsfrei. Es ist davon auszugehen, dass die Steuerquote im Alter niedriger ist als im Erwerbsleben. Ob das auch für die Zukunft gilt, wissen wir alle nicht.

Die monatliche Sparrate für die Rürupverträge wird unter anderem davon abhängen, ob eine betriebliche Altersvorsorge für den Diplomingenieur gewünscht wird. Und in welcher Form. Und wie das Geld angelegt wird. Beiträge zur baV sind steuerlich absetzbar und von der Sozialversicherung befreit. Betriebsrenten unterliegen der vollen Besteuerung und sind sozialversicherungspflichtig. Das kann unter Umständen zu hohen Krankenversicherungsbeiträgen im Alter führen. Manche Kunden wollen das, andere nicht.

Damit dieser Post nicht allzu lang wird, beende ich ihn an dieser Stelle. Fortsetzung folgt

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden






Die Schuldenkrise aus Sicht eines Familienunternehmers

Liebe Moneytalker,

die Schuldenuhr in Wiesbaden tickt unaufhörlich, wir haben derzeit knapp unter 2 Billionen Euros an Schulden. Pro Sekunde steigt diese Zahl um mehr als 4.000,–€ an. Gehen wir mal von einem Zinssatz von 4% und einem Tilgungssatz von 1% aus, also zusammen 5%, dann sind das 100 Mrd. €, das sind ca. 1/3 unseres Staatshaushaltes.

Anmerkung: In verschiedenen Foren hat man meine Blogbeiträge kritisiert. Das ist für mich absolut in Ordnung. Meine Absicht, und das habe ich immer gesagt, ist es, Probleme anzusprechen, und zwar so, dass es jedermann versteht. Ich habe nicht die Absicht, eine weitere Diplomarbeit zu schreiben. Sobald meine Gruppe eingerichtet ist, wird dort ausreichend Gelegenheit für Diskussionen sein.

Wenn 1/3 des Staatshaushaltes in Deutschland nur für die Bedienung von Darlehen weggehen, sind nur noch 2/3 für alle weiteren Ausgaben übrig.

Das ist wie bei einem Arbeitnehmer, der 3.000,–€ netto verdient und dem man 1.000,–€ wegnimmt, so dass er noch 2.000,–€ übrig hat.

Das ist Deutschland.

Ich fasse jetzt ein Interview von Prof. Brun-Hagen Hennerkes zusammen, ein führender Experte in Sachen Familienunternehmen.

Warum machen sich Deutschlands Familienunternehmen Sorgen?
Prof. H.:

1. die Leichtfertigkeit, mit der unsere Steuergelder sowohl national als auch international ausgegeben werden
2. die Tatsache, wie der Staat die Finanzlücken durch immer neue Griffe in die Taschen der Steuerzahler auffüllt, anstatt die Ausgaben zu kürzen.

Welchen Einfluss hat die Europäische Union auf das Zustandekommen dieser Finanzlücken?
Prof. H.:
1. Sorge machen die Zwangsmechanismen eines riesigen Beamtenapparates. Unsinnige Entscheidungen werden nicht gestoppt.
2. die deutsche Spendierfreude für andere Länder, an deren Geldnot wir nicht schuld sind.

Was hätten Sie von der Bundesregierung erwartet?
1. Sie hat ihr Versprechen bei Einführung des Euros gebrochen: Einhaltung von Obergrenzen für Staatsdefizite und Verschuldung, das Verbot, fremde Staatsdefizite zu finanzieren, die politische Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank…und vor allem: Den Haftungsausschluss jedes Mitgliedslandes für die Schulden der anderen.
2. Wir Steuerzahler haben schwere Hypotheken. Allein am Rettungsschirm ist Deutschland mit 391 Mrd.€ beteiligt. Würden wir den Griechen nur die Hälfte ihrer Schulden erlassen, wäre der deutsche Steuerzahler mit 40 Mrd. € dabei.

Welche Konsequenzen hat das für Deutschland?
Prof. H.:
„Für mich als Unternehmer ist das Finanzgebahren mehr als unverständlich.“ Und er blicke mit Sorge auf Baden-Württemberg, wo Grün-Rot bisher nicht gerade durch zurückhaltenden Umgang mit Geld bekannt sei.
Denn was in BW geschehe, könne auf den Rest der Rebublik überschwappen.
„Es wäre um die Politik besser gestellt, wenn sie sich die Tugenden des ehrbaren Kaufmanns, der das Bild unserer Familienunternehmen nch wie vor prägt, stärker zueigen machte. Wenn sie einen für den Familienunternehmer nachvollziehbaren Wertekodex für ihr Handeln hätte, und wenn wir als Bürger mehr Verlässlichkeit, mehr Berechnebarkeit im politischen Alltag hätten.“

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden