Archiv für Januar 2012

Die neue Staatsanleihe

Liebe Moneytalker,

im Handelsblatt steht:

„Geschäftsmodell Angst: Deutschland konnte eine 30-jährige Anleihe gestern zu historisch niedrigen Zinsen von 2,62 Prozent platzieren. Um drei Milliarden Euro stockte der Bund gestern die in 30 Jahren fällige Bundesanleihe auf und zahlte dafür so wenig wie noch nie. „Der Run auf die Bundesanleihen ist vor allem von Angst getrieben“, sagte uns David Schnautz, Zinsstratege bei der Commerzbank.“

Deutschland ist ein sogenannter „sicherer Hafen“. Deshalb werden viele Ausländer diese Anleihe gekauft haben.

Lassen wir mal alle Gebühren und Steuern weg und lassen wir außer acht, in welcher Währung diese Anleihe in 30 Jahren zurück bezahlt wird. Sicher ist sie allemal, weil der Staat, das sind wir als Steuerzahler.

Dann heißt das konkret, ich gebe  einem Staat mit aktuell mehr als 2 Billionen Schulden ein Darlehen und erhalte dafür 30 Jahre lang Zinsen von 2,62% pro Jahr. Beispiel: Anlage 10.000,–, das sind in 30 Jahren an Zinsen 7.860,–, und am Ende die Kapitalrückzahlung, insgesamt 17.860,–

An anderer Stelle habe ich über den wahrscheinlich besten Sparplan Deutschlands geschrieben
http://bit.ly/n5yZHL
Manche werden sagen, ja, aber der ist doch nicht sicher, und alles über 5% ist sowieso mit Vorsicht zu genießen, man hat doch schon viel gehört, dass dann das Geld weg ist. Egal, Tatsache ist, dass es Banken gibt, die diesen Sparplan als Tilgungsersatz akzeptieren und Tatsache ist ebenso, dass Unternehmen über diese Form ihre Pensionszusagen rückversichern.

Diesen Sparplan gibt es auch als Einmalanlage. Und da sieht das Ergebnis folgendermaßen aus:
Anlage 10.000,–, ausbezahlte Ausschüttungen 26.756,– und Abfindungsguthaben: 26.925,–, zusammen: 53.681,–.

17.860,– beim Staat gegenüber 53.681,– in der Privatwirtschaft. 

Diese Anlage steht jedem offen. Die Unternehmen und Banken werden sich diese Anlage vorher gut angeschaut haben.

Euch alles Gute
Peter Fuchs
www.fuchs-finanzarchitekten.de
07255-9589


Rentenbesteuerung

Liebe Moneytalker,

Seit dem 1. Januar 2005 werden Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und  andere Renten in Deutschland versteuert. Die Beamtenpensionen waren schon vorher steuerpflichtig. Durch das Alterseinkünftegesetz wird diese Diskrepanz voll angeglichen, indem die gesetzlichen Renten von 2005 bis 2040 stufenweise bis auf 100% steuerpflichtig gestellt werden.

Wer 2012 in Rente geht, versteuert 64%.  Im nächsten Jahr sind das  66%, in 2014 dann 68%. Ein Beispiel mit folgenden, vereinfachenden Annahmen: Rentner, alleinstehend, Bruttorente 15.000,–. Renteneintritt 2012.
Von den 15.000,– sind 64% zu versteuern. Steuerpflichtig verbleiben  9.600,–. Abgezogen wird der Grundfreibetrag von 8.004,–, sowie weitere Freibeträge und Pauschalen von zusammen 1.424,–, so dass nunmehr eine Steuer aus 172,– berechnet wird. Dieser Ruheständler bekommt fast seine ganze Bruttorente ausbezahlt.

Mein Tipp: Eine Beratung bei einem Steuerberater  ist anzuraten, wenn weitere Einkünfte vorhanden sind.

Rentner müssen seit Oktober 2009 mit Kontrollen durch die Finanzämter rechnen. In den  Rentenbezugsmitteilungen sind alle Einnahmen aufgelistet, die Rentner seit 2005 aus der gesetzlichen Rentenversicherung, aus privaten Renten und aus betrieblicher Altersversorgung bekommen haben.  Dadurch kann das Finanzamt feststellen, ob Rentner ihre Steuern bezahlt haben oder nicht.
Das Alterseinkünftegesetz hat zwei Seiten, einmal die schrittweise Besteuerung der Renten und zum anderen die Absetzbarkeit der Rentenbeiträge in der Erwerbsphase.

Euch alles Gute
Peter Fuchs
www-fuchs-finanzarchitekten.de
07255-9589

Riester…Pro und Contra

Liebe Moneytalker,

letzte Woche kam im Südwest-Fernsehen eine Sendung, wo man die Altersvorsorge nach Riester mehr oder weniger „zerpflückt“ hat.

Ich habe mir überlegt, ob ich dazu einen Kommentar schreiben soll. Aber nachdem mir heute jemand einen Zeitungsausschnitt aus der BILD vorgelegt hat, sehe ich mich gezwungen, einen Kommentar zu schreiben.

Vieles, was in diesen 45 Minuten gesagt und gezeigt wurde, kann ich absolut nachvollziehen.

Beispiele:

  • Ersatzprodukt für die Versicherungsbranche
  • Verluste bei den Riester-Verträgen bei der Union-Invest
  • Fehlleitung von Kapital
  • Versteuerung der Rente
  • Inflation
  • Leute sterben früher als von der Versicherungsbranche kalkuliert
  • Anrechnung auf die Grundsicherung
  • Kostenquote
  • Symbiose Maschmeyer-Schröder-Riester-Rürup

Der Verkauf von Riester-Verträgen war am Anfang, also zu Beginn der 2000er Jahre eher schleppend, was wohl daran lag, dass zunächst sowohl die Zulagen, als auch die Ansparbeiträge relativ niedrig waren. Erst im Laufe der Zeit wurde an Riester-Verträgen „mehr verdient“, sprich, die Provisionen sind gestiegen. Heute ist Riester ein „Quotenbringer“

In der BILD steht, ein heute 35-Jähriger muss 90 Jahre alt werden, bis er die Summe seiner Beiträge wieder sieht. Aus meiner Sicht beziehen sich diese Studien ausschließlich auf die Kalkulation und Überschusspolitik der Versicherungen. Und da sage ich klipp und klar, was schon bei der normalen Lebens- und Rentenversicherung nicht funktioniert, wieso sollte das ausgerechnet bei den Versicherungsriestern klappen?

Man sollte nicht den Riester bemängeln, sondern das, was viele Anbieter daraus machen, entscheidend ist das richtige Produkt! Und wenn es um das Thema Inflation geht, dann bleiben doch alle Versicherungsverträge und Banksparpläne automatisch auf der Strecke.

Da bleiben doch nur Aktienfonds-orientierte Riester-Rentenverträge übrig. Und da soll niemand ernsthaft behaupten, dass der 35-Jährige bis zum Tod keine Rendite erwirtschaftet, die über der Inflationsrate liegt.
Sich nur die letzten 10 Jahre zu betrachten, ist ein zu kurzer Zeitraum für Aktienfonds. Aber zumindest hat man die Kapitalgarantie und die Chance auf Kursgewinne. Bei einem reinen Aktienfonds gibt es keine Kapitalgarantie. Und Garantien kosten nunmal Geld.

Das mit der Grundsicherung und der Anrechnung stimmt. Aber was bedeutet das konkret? Niemand spart etwas, jeder konsumiert alles und lässt sich die Grundsicherung auszahlen? Wollen wir das wirklich? Auf die Grundsicherung hinsteuern?

Riestern soll seinen Beitrag leisten, damit die Menschen später einmal eine zusätzliche Einnahmequelle haben. Welche Alternativen zu Riester gibt es?
Sparverträge, Aktienfonds, Lebens- und Rentenversicherungen, Bausparen?

Wie immer gilt, Pauschalierungen sind zu vermeiden. Es kommt auf den Einzelfall an.
Nehmen wir einfach das Beispiel aus dem Fernsehen. Ehepaar mit 2 kleinen Kindern, die sich den Riester quasi „von den Rippen“ abspart. Nur mal angenommen, das Familienbruttoeinkommen liegt bei 30.000,–.
Und monatlich sollen 100,– gespart werden. Beim Sparvertrag der Sparkasse, beim Aktienfonds, bei der Lebens- oder Rentenversicherung und beim Bausparvertrag werden jeden Monat 100,– abgebucht.
Beim Riester werden aber nur 43 Euro und 50 Cent abgebucht. Der Rest sind garantierte Zulagen.  Aber 100,– fließen auf den Vertrag. Das kann sein, bis die Kinder 25 Jahre alt sind.

Wieso sollte diese Familie das nicht machen? Und wenn jetzt das Geld noch mit Kapitalgarantie auf diese 100,– – nicht nur auf die 43,50 – angelegt wird, wieso sollte es die Familie nicht machen?

Geringverdiener haben doch eher die 43,50 als die 100,–, nicht wahr?

100,– werden gespart, davon werden in den ersten 5 Jahren die Kosten bezahlt, so dass weniger auf den Vertrag fließen, aber danach werden die vollen 100,– wirksam.

Oder nehmen wir Auszubildende: Was spricht dagegen, wenn ein Auszbildender nur 300,– im Jahr riestert?
Und dafür eine Zulage von 154,– pro Jahr kassiert? Und wenn er jünger als 25 ist, nochmals einmalig 200,– als Bonus bekommt?

Wir haben hier den Zins- und Zinseseffekt, da kommen ganz ansehnliche Zusatzrenten raus.

Mein Fazit: Man kann sich durchaus beraten lassen. Zum Beispiel von mir, einem unabhängigen Menschen.

Euch alles Gute
Peter Fuchs
07255-9589
www.fuchs-finanzarchitekten.de

Krankenversicherung der Rentner

Liebe Moneytalker,

In der Renteninformation steht folgender Satz:
„Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und gegebenenfalls Steuern sind von der Rente zu zahlen.“  Das heißt konkret:  Dem Girokonto wird weniger gut geschrieben.

 Alle, die gesetzlich kranken- bzw. gesetzlich pflegeversichert sind, entrichten aus ihrer Rente Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner.  Die Pflegeversicherung übernehmen Rentner allein, die Krankenversicherung zur Hälfte.  Privat krankenversicherte Rentner  oder freiwillig gesetzlich Versicherte erhalten auf Antrag einen Zuschuss von ihrer Rentenversicherung.  Allerdings sind nicht nur Renten, sondern auch Versorgungsbezüge wie Beamtenpensionen, Renten der Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Leistungen aus einer betrieblichen Altersversorgung  und noch andere Einnahmequellen  betroffen.  Zu diesem Thema gibt es sehr interessante Übersichten.

Seit  dem 1. Januar 2005 gilt in Deutschland das Gesetz zur Besteuerung der Altersvorsorge.  Auf Grund der demographischen Entwicklung können die staatlichen Systeme die Versorgung allein nicht mehr garantieren.  Schwerpunkt dieser Regelung ist der schrittweise Übergang zur nachgelagerten Besteuerung.  Auslöser dieses Gesetzes, das offiziell „Alterseinkünftegesetz“ heißt, war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 6. März 2002, in dem die „unterschiedliche Besteuerung der Beamtenpensionen und der Renten aus der gesetzliches Rentenversicherung mit dem Gleichheitsgrundsatz des Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes für unvereinbar“ erklärt wurde.

  Euch alles Gute
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden
www.fuchs-finanzarchitekten.de

Das Darlehen von Präsident Wulff

Liebe Moneytalker,

haben Sie in den letzten Tagen die Diskussion um unseren Bundespräsidenten verfolgt?

Ich bin schockiert darüber, wie Journalisten mit dem Darlehen umgehen, ich bin schockiert darüber, dass es offensichtlich kein Bankgeheimnis mehr gibt. Wie kommen die Journalisten sonst an die Informationen? Der Bundespräsident muss sie nicht geben, das ist seine Privatsache.

Ergebnis: Diese Konditionen kann im Prinzip jeder bekommen. Unser Präsident hat keine Sonderkonditionen bekommen. Er hat halt die Fachkenntnisse oder kannte jemanden, der diese hatte. Das ist doch in Ordnung.

Warum?
Weil jeder im Prinzip ein Geldmarktdarlehen beantragen kann, Journalisten müssten das eigentlich wissen. Nur  haben sie scheinbar ohne Prüfung Konditionen von 0,9 bis 2,1% verbreitet, ohne vorher zu recherchieren. In der Bevölkerung – ich gebe zu, mir ging es ebenso – wurde dadurch Neid und Ärger erzeugt. Allerdings hat unser Präsident eine Bonität wie kaum sonst jemand in Deutschland.
Es gibt auch Fremdwährungdarlehen, die sind ähnlich vom Zinssatz.

Weil, so habe ich es gestern Abend in der Fernsehdiskussion verstanden, offensichtlich zwei Immobilien als Sicherheit dienen und dann ist das eine normale Kondition. Grundschulden ersetzen Eigenkapital. Die BW-Bank hat kein Risiko. Grundsätzlich halte ich Kundenberater bei Banken für intelligente Menschen, die kein Geld zu verschenken haben.

Woher kennen unsere Medienvertreter die Konditionen der Finanzierung? Und dann dieses Rumgestochere
…zwischen 0,9% und 2,1%… Was soll das?

Ich denke, weniger Neid und genauere Recherche würden nicht schaden. Überall.

Mal abwarten, ob sich die BW-Bank dazu äußert. Wobei ich keine Notwendigkeit sehe. Was glauben ihr, wie manche Konditionen zustande kommen?

Euch alles Gute
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden
www.fuchs-finanzarchitekten.de

Wichtige Änderungen rund ums Geld 2012

Liebe Moneytalker,

in 2012 ändert sich Einiges:
1. Später in Rente
Ab 2012 hebt der Staat das gesetzliche Renteneintrittsalter stufenweise von 65 auf 67 Jahre an. Das dauert dann bis 2030. Der Jahrgang 2047 startet zunächst. Und zwar mit 65 Jahren und 1 Monat. Ich bin 1958 geboren und gehe exakt mit 66 in Rente. Mein Schwager ist 1964 geboren und  der geht mit exakt 67 Jahren in den Ruhestand. Wer früher in Rente will, nimmt nach wie vor einen Rentenabschlag von 3,6% pro Jahr in Kauf. Nur, wer mindestens 45 Berufsjahre nachweisen kann, darf mit 65 in Rente.

2. Privatrente gibt es später
Bisher hat man seine Privatrente (Riester, Rürup, private Kapitallebens- oder Rentenversicherung) bereits ab 60 bekommen. Frührester Auszahltermin ist jetzt mit 62. Wer vorher sein Geld braucht, verliert Zulagen und/ oder Steuervergünstigungen.

3. Riester-Sockelbetrag
Bisher konnten mittelbar Förderberechtigte, z.B. ich als Selbständiger und Ehemann einer rentenversicherungspflichtigen Frau, für „nichts“ eine Zulage von 154,– kassieren, jetzt zahle ich den Mindest-Sockelbeitrag von 60,– pro Jahr (oder 5,– im Monat).
Aus Erfahrung weiß ich zwei Dinge:
a) die meisten Kunden wissen das nicht,
b) die meisten Berater auch nicht….

4. Höherer Arbeitnehmerpauschbetrag
Die Werbungskostenpauschale steigt von 920,– auf 1.000,– pro Jahr. Gilt rückwirkend für 2011. Zu den Werbungskosen gehört alles, was mit dem Beruf zusammenhängt, z.B.

  • Fahrt- und Übernachtungskosten
  • Dienstkleidung
  • Fachliteratur

Wer mehr als 1.000,– Kosten hat, soll Belege einreichen.

5. Rentenbeiträge zu 74% absetzbar
Arbeitnehmer können einen Teil ihrer Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung absetzen. Jedes Jahr 2% mehr, in 2012 sind das 74%. Das gilt auch für die Rürup-Sparer. Obergrenze pro Arbeitnehmer oder Selbstständige (das sind die Mehrzahl der Rürupsparer) sind 20.000,–. Davon 74% macht 14.800,– Wer nicht in die Rentenversicherung einzahlt, kann  diese 14.800,–komplett absetzen. Ich empfehle Arbeitnehmern einfach mal einen Blick in den Rentenbescheid zu werfen.

6. Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt
Und zwar von 19,9% auf 19,6%. Wie bisher gilt hier halbe-halbe. Da sind dann schon mal 2,– bis 4,– mehr Nettogehalt im Monat.

7. Garantiezins sinkt
Ab 2012 garantieren Lebens- und Rentenversicherungen nur noch 1,75% Zinsen. Das gilt für alle ab 2012 abgeschlossenen Verträge. Dieser Zins gilt dann für die gesamte Laufzeit.

8. Beitragsbemessungsgrenze steigt
Ab 2012 steigt die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung von bisher 3.712,50 Euro monatlich auf 3.825,– Euro monatlich. Wer in die private Krankenversicherung wechseln will, muss mindestens 4.237,50 im Monat oder 50.850,– im Jahr verdienen.

9. Unisextarife in der Krankenversicherung
Ab 13.12.2012 gilt: Frauen und Männer müssen gleich behandelt werden. Heißt im Klartext: Frauen und Männer erhalten gleiche Leistungen für den gleichen Beitrag. Bisher zahlten Frauen mehr wegen des höheren Krankheitsrisikos (bleibt von mir unkommentiert).
Wie das die Krankenversicherer lösen, das bleibt spannend.

Euch alles Gute
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden
www.fuchs-finanzarchitekten.de

Die Renteninformation

Liebe Moneytalker,

Neulich stand in den Medien, dass  2/3 der Bevölkerung  Angst vor Altersarmut hat. Dass die Rente im Alter nicht ausreichen könnte.  Eine Renteninformation erhält, wer mindestens 27 Jahre alt ist  und  dabei mindestens fünf  Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat.  Diese Information kommt per Post, meistens Ende April.  
Mein Tipp Nr. 1: Man sollte den  Versicherungsverlauf genau prüfen und die notwendigen Nachweise am besten heute  erbringen.  Hilfreich ist auch  -wenn nötig –   einen Termin mit der zuständigen Rentenversicherungsstelle zu vereinbaren.  Unter www.deutsche-rentenversicherung.de  gibt es kostenfreie Broschüren und weitere Informationen.  Unmittelbar vor Rentenbeginn ist mit Sicherheit der falsche Zeitpunkt, Belege zu suchen oder Nachweise anzufordern. Jetzt ist noch ausreichend Zeit,  ehemalige Arbeitgeber zu kontaktieren…aber in 20 Jahren?
Mein Tipp Nr. 2: Es kann nicht schaden, sich die Renteninformation einmal gründlich von vorne bis hinten durchzulesen.  Dort steht unter anderem:
Es sind die gespeicherten Daten und das geltende Rentenrecht berücksichtigt.  Heißt im Klartext: Das heute geltende Rentenrecht ist maßgeblich.  Der Gesetzgeber kann Änderungen vornehmen.
Die Regelaltersrente wird nach Erreichen der Regelaltersgrenze ausbezahlt.  Ein fixes Datum. Darauf kann man sich verlassen.
Problem bei der Sache: Wer bekommt schon die Regelaltersrente? Derzeit gehen mehr als die Hälfte frühzeitig in Ruchestand, aus den verschiedensten Gründen. Und da gibt es pro Monat einen Abschlag von 0,3%. 
Euch alles Gute
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden
www.fuchs-finanzarchitekten.de