Archiv für April 2012

Deutschland 2012

Liebe Moneytalker,
Ist Deutschland ein reiches Land?
 Auf den ersten Blick würde man dies sicher bejahen, betrachtet man sich das Geldvermögen von rund fünf Billionen Euro und das Immobilienvermögen von nochmals rund fünf Billionen Euro. Als eines der wenigen Länder haben wir immer noch das sogenannte AAA-Rating, besser geht nicht. Unsere Auftragslage ist stabil, Unternehmer finden nur schwer Arbeitskräfte. Mehr als 40 Millionen gehen laut Statistik einer Erwerbstätigkeit nach.  Während in anderen Ländern die Privathaushalte verschuldet sind, haben wir in Deutschland eine Sparquote von elf Prozent. Sogar die Finanzkrise scheint unserem Land Vorteile zu bringen, denn viel ausländisches Geld fließt in unser Land, Deutschland ist ein Rechtsstaat.  Und darüberhinaus fördert die Euro-Schwäche die Exporte. Die Indices für das Geschäftsklima und das Konsumklima sind hervorragend. 
Alles eitel Sonnenschein?
 Woher kommt es dann, dass circa 25 Prozent nicht von ihrer Arbeit leben können? Seit Mitte der 90er Jahre  sind die Lohnstückkosten im Vergleich zu anderen Ländern wie Großbritannien, Italien und Spanien rückläufig, das heißt konkret, dass die Produktion  stärker gestiegen ist  als die Löhne.  Seit einigen Jahren steigen die Preise für Konsumgüter und Energie ständig, bei sehr vielen kommt offensichtlich der Reichtum nicht an. Viele fühlen sich als Verlierer.
Euch alles Gute
Peter Fuchs
www.fuchs-finanzarchitekten.de
07255-9589
0151-59218758

Einkommensschutzbrief


Liebe Moneytalker,

Wer dauerhaft höhere Ausgaben als Einnahmen hat, wird irgendwann arm.  Armut ist keine Frage des Alters.
 Einen Einkommensschutzbrief können alle abschließen, die sich mit folgender Frage beschäftigen: Wer zahlt meine Fixkosten,  vor allem die Miete oder die Darlehensraten, wenn ich  berufsunfähig bin?  Laut dem Verband Deutscher Rentenversicherungsträger werden 25 Prozent aller Erwerbstätigen berufsunfähig. Ursachen hierfür sind  in der Reihenfolge des Aufkommens:  psychische Erkrankungen, Krankheiten von Skelett, Muskeln, Bindegewebe, krankhafte Neubildungen, Krankheiten des Kreislaufsystems,  des Stoffwechsels und der Atemwege. 
Der wichtigste Unterschied zur Erwerbsminderungsrente ist:  Beim Einkommensschutzbrief geht es um den zuletzt ausgeübten  Beruf, während es  bei der Erwerbsminderungsrente darum geht, dass man irgendeine Tätigkeit weniger als sechs oder  drei Stunden verrichten kann. 
 Es ist erstaunlich, dass  mehr Menschen einen Autoschutzbrief haben als einen Einkommensschutzbrief.  Angenommen, jemand hat noch 40 Jahre zu arbeiten und verdient in dieser Zeit  eine  Million Euro netto. Das ist der Wert der Arbeitskraft.  Und man sichert diese Arbeitskraft ab, zu einem Preis, der  oftmals niedriger ist als eine halbe Tankfüllung.   Meiner Meinung nach ist  in vielen Versicherungsordern, die mir regelmäßig vorgelegt werden,  Armut vorprogrammiert. 
Mein Tipp: Man sollte den Ordner unabhängig und sofort  durchprüfen lassen.
Euch alles Gute
Peter Fuchs
www.fuchs-finanzarchitekten.de
07255-9589
0151-59218758