Archiv für Januar 2014

Wohnriesterverträge als Bestandteil der Immobilienfinanzierung

Liebe Leser und Leserinnen,

Wohnriesterverträge als Bestandteil der Immobilienfinanzierung

Das am 01.08.2008 (teilweise rückwirkend zum 01.01.2008) in Kraft getretene Gesetz zur verbesserten Einbeziehung der selbstgenutzten Wohnimmobilie in die geförderte Altersvorsorge (Eigenheimrentengesetz – EigRentG), häufig als „Wohnriester“ bezeichnet, <a href=“http://www.immobilienspot.com/thema/wohnriester„>bietet die Möglichkeit einer staatlichen Förderung</a> von Aufwendungen für die Schaffung oder Entschuldung einer selbstgenutzten Wohnimmobilie. Dabei kann es sich um ein Eigenheim, eine Wohnung im eigenen Mehrfamilienhaus, eine Eigentumswohnung, eine Genossenschaftswohnung oder um ein eigentumsähnliches bzw. lebenslängliches Wohnrecht handeln. Voraussetzung ist stets, dass das Förderobjekt die selbstgenutzte Hauptwohnung des Förderungsempfängers darstellt.

Wohnriester als Baustein der Finanzierung einer Wohnimmobilie

Ein angespartes Guthaben aus einer bestehenden Riesteranlage kann bis zur vollen Höhe des steuerlich geförderten Kapitals zum Kauf oder Bau eines selbstgenutzten Wohneigentums verwendet werden. Ein Wiederauffüllen des entnommenen Kapitals ist möglich, aber nicht gesetzlich gefordert. Dieser Entnahmebetrag kann zur Stärkung des Eigenkapitals in eine Immobilienfinanzierung eingebunden werden. Erforderlich ist jedoch ein unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang zwischen Entnahme und förderungskonformer Verwendung. Dieser wird bejaht, wenn innerhalb eines Monats vor Beantragung der Auszahlung des Altersvorsorgekapitals bzw. innerhalb von zwölf Monaten nach dessen Auszahlung Aufwendungen für die Errichtung oder den Erwerb der Wohnung angefallen sind.

Mehr zur Baufinanzierung im kostenlosen Ratgeber von <a href=“http://www.immobilienspot.com/“>Immobilienspot</a>.

Nachträgliche Einbeziehung in die Darlehenstilgung

Auch Aufwendungen, die zur Tilgung eines Darlehens dienen, das zur Finanzierung von Aufwendungen für die Anschaffung bzw. den Bau einer nach dem 31.12.2007 errichteten bzw. gekauften Wohnung aufgenommen wurde, sind wie Beiträge zu einem Riester-Sparvertrag förderungsfähig. Die Tilgung kann Verbindlichkeiten aus klassischen Darlehensverträgen, aus Sparverträgen mit Darlehensoption (meist Bausparverträgen) oder aus Vorfinanzierungsdarlehen (in der Regel Bauspar-Kombifinanzierungen aus Vorschussdarlehen und Ansparvertrag) betreffen.

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de
info@fuchs-finanzarchitekten.de

07255 9589
0151 59218758

 

Fremdwährungen als Geldanlage

Liebe Leserinnen und Leser,

In letzter Zeit wurde ich öfters auf dieses Thema angesprochen. Dahinter verbirgt sich seitens der Kunden aber nicht unbedingt die Geldanlage per se, sondern eher

„die Angst oder der Schutz vor einem Euro-Crash.“

Alle vier großen Währungs- und Wirtschaftsräume (USA mit dem US-Dollar, Großbritannien mit dem Pfund, Japan mit dem Yen und die Eurozone mit dem Euro) haben ein Schuldenproblem und stehen vor gewaltigen demographischen Herausforderungen. Aus meiner Sicht scheint mir hier die Eurozone noch am gesündesten zu sein. Gemäß dem Motto „die Währung ist der Spiegel der Wirtschaft“.

Übrig bleiben drei Gruppen, in denen man investieren könnte:

1.       Rohstoffreiche Länder wie Norwegen, Kanada und Australien

2.       Länder mit großer Haushaltsdisziplin wie die Schweiz und Schweden

3.       Länder mit guten Wirtschaftsdaten und geringer Verschuldung wie Indonesien, Singapur, Südkorea  und die Türkei.

Was könnte Menschen außer der Angst vor einem Euro-Crash noch motivieren, Geld in einer ausländischen Währung anzulegen?

Ich denke, es ist

1.       die Spekulation und

2.       der Zinssatz

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz der Märkte, dass eine höhere Rendite stets mit einem höheren Risiko verbunden ist. Höhere Rendite bedeutet höhere Inflation und höhere Inflation führt immer zu einer Abwertung der Währung. Auf gut deutsch: Kursverluste sind vorprogrammiert.

Deshalb ist grundsätzlich, ob jetzt aus Angst oder aus Spekulation oder wegen der Zinsen eine fundierte Analyse der Wirtschaftsdaten der Länder, in denen man investiert sein möchte, unabdingbar. Inhalt dieser Analyse sind z.B. die Staatsverschuldung, die politische Stabilität und das Wirtschaftswachstum des jeweiligen Ziellandes.

Neben der Geldanlage ist es selbstverständlich auch möglich, sich in fremden Währungen zu verschulden. Sicher kennen Sie jemanden –  möglicherweise sind Sie auch selbst betroffen – der irgendwann einmal ein Darlehen in Schweizer Franken aufgenommen hat. Da hatte man richtig Verluste „eingefahren“.

Eines sollte man auch wissen: Wenn zu viel Geld in ein Zielland fließt, ist es schon vorgekommen, dass die nationalen Notenbanken eingeschritten sind. Eine zu starke Währung will niemand.

Auf folgende Punkte sollte außerdem geachtet werden:

·         Mindesteinlage

·         Verzinsung

·         Zinsbindung

·         Anlagedauer (Anlagehorizont)

·         Gebühren

·         Einlagensicherung

·         Rechtssicherheit (falls Bank im Ausland)

·         Steuern

Blicken wir in die Zukunft….Der Euro crasht….Was könnte passieren?

Nehmen wir mal an, der Euro würde tatsächlich zerfallen – was ich persönlich nicht glaube im Kontext der anderen „großen“ Währungen (US-Dollar, Yen und britisches Pfund) – dann wird

Deutschland auf jeden Fall eine starke Währung bekommen, egal wie die auch immer heißen mag. Wirtschaftsschwache Länder werden abwerten, Deutschland wird aufwerten. Alles schon mal da gewesen.

Als treue Leser meines Newsletters habe ich Ihnen genügend Anlagemöglichkeiten für dieses Szenario genannt, z.B.

·         den Flex-Fonds

·         Fairvesta bzw. Publity

·         Edelmetallkonten

Der beste Schutz ist immer noch eine ausgewogene Streuung des Kapitals. Wer genügend hat, darf durchaus in fremde Währungen investieren. In Frage kommen neben Währungskonten auch ausländische Staatsanleihen oder spezielle Länderfonds.

Insgesamt scheint mir das Risiko beim Schweizer Franken und beim Kanadischen Dollar am geringsten. Das ist aber keine Anlageempfehlung, sondern meine persönliche Meinung.

Als kleine Beimischung.

Ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches, vor allem aber gesundes Jahr 2014.

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de
info@fuchs-finanzarchitekten.de

07255 9589
0151 59218758