Das Darlehen von Präsident Wulff

Liebe Moneytalker,

haben Sie in den letzten Tagen die Diskussion um unseren Bundespräsidenten verfolgt?

Ich bin schockiert darüber, wie Journalisten mit dem Darlehen umgehen, ich bin schockiert darüber, dass es offensichtlich kein Bankgeheimnis mehr gibt. Wie kommen die Journalisten sonst an die Informationen? Der Bundespräsident muss sie nicht geben, das ist seine Privatsache.

Ergebnis: Diese Konditionen kann im Prinzip jeder bekommen. Unser Präsident hat keine Sonderkonditionen bekommen. Er hat halt die Fachkenntnisse oder kannte jemanden, der diese hatte. Das ist doch in Ordnung.

Warum?
Weil jeder im Prinzip ein Geldmarktdarlehen beantragen kann, Journalisten müssten das eigentlich wissen. Nur  haben sie scheinbar ohne Prüfung Konditionen von 0,9 bis 2,1% verbreitet, ohne vorher zu recherchieren. In der Bevölkerung – ich gebe zu, mir ging es ebenso – wurde dadurch Neid und Ärger erzeugt. Allerdings hat unser Präsident eine Bonität wie kaum sonst jemand in Deutschland.
Es gibt auch Fremdwährungdarlehen, die sind ähnlich vom Zinssatz.

Weil, so habe ich es gestern Abend in der Fernsehdiskussion verstanden, offensichtlich zwei Immobilien als Sicherheit dienen und dann ist das eine normale Kondition. Grundschulden ersetzen Eigenkapital. Die BW-Bank hat kein Risiko. Grundsätzlich halte ich Kundenberater bei Banken für intelligente Menschen, die kein Geld zu verschenken haben.

Woher kennen unsere Medienvertreter die Konditionen der Finanzierung? Und dann dieses Rumgestochere
…zwischen 0,9% und 2,1%… Was soll das?

Ich denke, weniger Neid und genauere Recherche würden nicht schaden. Überall.

Mal abwarten, ob sich die BW-Bank dazu äußert. Wobei ich keine Notwendigkeit sehe. Was glauben ihr, wie manche Konditionen zustande kommen?

Euch alles Gute
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 aus Nordbaden
www.fuchs-finanzarchitekten.de

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Peter Fuchs Finanzexperte

Über Peter Fuchs

Mein Name ist Peter Fuchs und wir (meine Frau und zwei Töchter sowie der Hund) leben im sonnenverwöhnten Baden, in der Nähe vom Rhein. Nach dem BWL-Studium 1986 arbeitete ich 20 Jahre als Kundenberater bei verschiedenen Banken und Sparkassen.


Gespräche mit anderen Menschen über Geld kann ich im selbstständigen, inhabergeführten Familienbetrieb offener und freier führen als in der Zeit als Angestellter. Ich war schon als Finanzexperte zu Gast bei BadenTV.

Ziel dieses Blogs ist es, dass Sie regelmäßig die Informationen und das Wissen bekommen, dass Ihnen kein Finanzberater mehr ein X für ein U vormachen wird. Tipps, Tricks und Strategien für erfolgreiches Geld anlegen und Sparen finden Sie ebenfalls hier. Sie sind Experte für Ihre Ziele, Pläne und Vorstellungen und ich helfe Ihnen mit meinem gesamten Wissen und meiner Erfahrung, dass Sie diese Ziele finanziell erreichen.

Kommentare

  1. A. Martin meint:

    Hallo Herr Fuchs,

    bei den Konditionen des Darlehens Wulffs geht es nicht darum dass diese „Konditionen im Prinzip jeder bekommen kann“. Wer für einen Hauskauf nicht typische Darlehenskonditionen für einen Hauskauf erhält (i.d.R. Annuitätendarlehen) erhält bereits Sonderkonditionen, unabhängig von seiner Stellung in der Gesellschaft. M.E. geht es darum, dass der Präsident wieder eine gesetzliche, aber für sein Amt moralisch sehr bedenkliche Möglichkeit ausgenutzt hat, die weiter seine Vertrauenswürdigkeit herabsetzt.
    Diese Vertrauenswürdigkeit wird mit Sicherheit noch weiter erschüttert, wenn sich herausstellt, dass die Informationen der „Frankfurter Rundschau“ als richtig herausstellen:

    „Bei seinem Hauskauf soll Wulff nach Informationen der „Frankfurter Rundschau“ seine Geldgeber offenbar stärker verschleiert haben als bislang bekannt. So habe Wulff keinen notariellen Vertrag gemacht, im Grundbuch seine Kreditgeber nicht genannt und bislang keinen Beleg für Tilgungen auf das Darlehen vorgelegt,…“

    Viele Grüße

    A. Martin

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