Die Akademiker: Teil 7 Vorbereitung

Liebe Moneytalker,

bisher wurden die staatlichen und steuerlich geförderten Programme behandelt und ich habe euch gezeigt, wie man bei Darlehen bei gleichem Aufwand früher fertig ist als banken- und sparkassenüblich.

Beides ist notwendig und wird beim nächsten Kundentermin genau so vorgestellt.

Kunden wollen 1.000,– monatlich sparen. Bisher werden 163,– in den Vertrag des Mannes und 147,– in den Vertrag der Ehefrau (sie erhält auch die Zulagen für den Sohn).

Bei den Rürup-Verträgen setze ich insgesamt 200,– an.

Es verbleiben noch 490,–.

Die Lebensversicherungen werden derzeit mit insgesamt 400,– bespart. Ich werde empfehlen, diese Verträge nicht mehr weiter zu besparen. Die Eheleute – den Ingenieur und die Mathematiklehrerin davon zu überzeugen, wird nicht ganz einfach. Weil: Die meisten Lehrer, die ich kenne, sind von der Debeka überzeugt, die Debeka gehört sicherlich auch zu den „besseren“ Gesellschaften.

Hier wird es zu einem Vergleich der bisherigen und der zu erwartenden Renditen kommen, es wird darum gehen, wie der Gesundheitszustand der Eheleute ist, weiterhin, was sie mit dem Abschluss der LV´s bezweckt wollten.

Eine Lebensversicherung ist und bleibt ein Geldwert. Ich gehöre zu den Beratern, die nicht einfach hingehen und sagen:  „Das, was Sie, Herr Kunde gemacht haben, taugt nichts“ nein, ich lobe den Kunden für seine Entscheidung, dass er überhaupt etwas gemacht hat. Nur, es gilt, passt das, was irgendwann gemacht wurde, noch ins Jahr 2011 ff.

Und gibt es Alternativen?

Meines Erachtens ja. Was mit den bestehenden LV´s passiert, hängt vom Gesundheitszustand ab. Das Todesfallrisiko ist auf jeden Fall abzusichern. Anschaulich beschreibe ich das in unserer HP
http://www.fuchs-finanzarchitekten.de/beispiel_lebensversicherung.htm

Auf den Lebensversicherungen hat sich ein Rückkaufswert angesammelt. Das ist der Wert, den Kunden ausbezahlt bekommen, wenn Verträge vorzeitig gekündigt werden.

Ich habe in meinen Gesprächen häufig festgestellt, dass Kunden immer dann, wenn sie damit konfrontiert werden, dass der Rückkaufswert niedriger ist als die Summe der einbezahlten Beiträge, vor einem inneren Konflikt stehen.

Deshalb verstehe ich häufig nicht, wie schnell manche meiner Kollegen diese Policen „glatt“ stellen. Die Kunden machen einen Verlust, der wird durch den Verkauf realisiert, das ist nicht anders als bei Aktien. Deshalb sitzen die meisten Kunden ihre Verluste aus in der vagen Hoffnung, ihr Geld am „Sankt-Nimmerleins-Tag“ wieder zu sehen.

In beiden Fällen bleibt diese Hoffnung nur das was sie ist …eine Hoffnung.

Lebensversicherungen sind heutzutage keine guten Kapitalanlagen. Sie sind vom Gesetzgeber her verpflichtet, die Gelder ihrer Kunden sicher anzulegen. Lebensversicherungen sind Geldwerte, die widerum in Geldwerte anlegen (Anleihen, Darlehen). Da in den letzten Jahren die Erträge festverzinslicher Wertpapiere immer weiter gesunken sind, mussten auch die Garantiezinsen immer wieder nach unten gefahren werden.
Ab 1.1.2012 gibt es noch 1,75% garantiert. Das ist unterhalb der Inflationsrate.

Die Lebensversicherungen des Akademiker-Ehepaares werde ich mir genau anschauen. Es gibt Verbesserungspotenzial, dessen bin ich mir ganz sicher.

Zurück zu den 490,–
Aus Risikogesichtspunkten war es noch selten ratsam, alles auf ein Pferd zu setzen. Meine Ausarbeitung sieht eine Teilung vor:
250,– in einen Sachwertsparplan 1 und 240,– in einen Sachwertsparplan 2.

Kriterien Plan 1:

  • Anlage in Investmentfonds bei Deutschlands Fondsgesellschaft Nr. 1
  • mit voller Beitragsgarantie
  • steuerlich bevorzugt
  • mit Teilentnahmen bereits nach 5 Jahren
  • mit Zuzahlungen in jeder Höhe
  • durchschnittlicher Ertrag in den letzten 30 Jahren 9,18% vor Kosten

Kriterien Plan 2:

  • Anlage in vermieteten Immobilien, ausschließlich in Deutschland
  • Photovoltaik
  • Rohstoffe wie Edelmetalle, Öl und Gas
  • mit Zuzahlungen in jeder Höhe
  • steuerlich begünstigt
  • bei einem Anbieter, der zu den Top 5 Arbeitgebern in Deutschlands zählt
  • Einzahlungsdauer nur 15 Jahre

Ich habe um 17:15 einen Kundentermin in Heidelberg, Fortsetzung folgt

Euch alles Gute
Euer
Peter Fuchs
der GELD-Experte Nr. 1 in Nordbaden

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Peter Fuchs Finanzexperte

Über Peter Fuchs

Mein Name ist Peter Fuchs und wir (meine Frau und zwei Töchter sowie der Hund) leben im sonnenverwöhnten Baden, in der Nähe vom Rhein. Nach dem BWL-Studium 1986 arbeitete ich 20 Jahre als Kundenberater bei verschiedenen Banken und Sparkassen.


Gespräche mit anderen Menschen über Geld kann ich im selbstständigen, inhabergeführten Familienbetrieb offener und freier führen als in der Zeit als Angestellter. Ich war schon als Finanzexperte zu Gast bei BadenTV.

Ziel dieses Blogs ist es, dass Sie regelmäßig die Informationen und das Wissen bekommen, dass Ihnen kein Finanzberater mehr ein X für ein U vormachen wird. Tipps, Tricks und Strategien für erfolgreiches Geld anlegen und Sparen finden Sie ebenfalls hier. Sie sind Experte für Ihre Ziele, Pläne und Vorstellungen und ich helfe Ihnen mit meinem gesamten Wissen und meiner Erfahrung, dass Sie diese Ziele finanziell erreichen.

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