Fremdwährungen als Geldanlage

Liebe Leserinnen und Leser,

In letzter Zeit wurde ich öfters auf dieses Thema angesprochen. Dahinter verbirgt sich seitens der Kunden aber nicht unbedingt die Geldanlage per se, sondern eher

„die Angst oder der Schutz vor einem Euro-Crash.“

Alle vier großen Währungs- und Wirtschaftsräume (USA mit dem US-Dollar, Großbritannien mit dem Pfund, Japan mit dem Yen und die Eurozone mit dem Euro) haben ein Schuldenproblem und stehen vor gewaltigen demographischen Herausforderungen. Aus meiner Sicht scheint mir hier die Eurozone noch am gesündesten zu sein. Gemäß dem Motto „die Währung ist der Spiegel der Wirtschaft“.

Übrig bleiben drei Gruppen, in denen man investieren könnte:

1.       Rohstoffreiche Länder wie Norwegen, Kanada und Australien

2.       Länder mit großer Haushaltsdisziplin wie die Schweiz und Schweden

3.       Länder mit guten Wirtschaftsdaten und geringer Verschuldung wie Indonesien, Singapur, Südkorea  und die Türkei.

Was könnte Menschen außer der Angst vor einem Euro-Crash noch motivieren, Geld in einer ausländischen Währung anzulegen?

Ich denke, es ist

1.       die Spekulation und

2.       der Zinssatz

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz der Märkte, dass eine höhere Rendite stets mit einem höheren Risiko verbunden ist. Höhere Rendite bedeutet höhere Inflation und höhere Inflation führt immer zu einer Abwertung der Währung. Auf gut deutsch: Kursverluste sind vorprogrammiert.

Deshalb ist grundsätzlich, ob jetzt aus Angst oder aus Spekulation oder wegen der Zinsen eine fundierte Analyse der Wirtschaftsdaten der Länder, in denen man investiert sein möchte, unabdingbar. Inhalt dieser Analyse sind z.B. die Staatsverschuldung, die politische Stabilität und das Wirtschaftswachstum des jeweiligen Ziellandes.

Neben der Geldanlage ist es selbstverständlich auch möglich, sich in fremden Währungen zu verschulden. Sicher kennen Sie jemanden –  möglicherweise sind Sie auch selbst betroffen – der irgendwann einmal ein Darlehen in Schweizer Franken aufgenommen hat. Da hatte man richtig Verluste „eingefahren“.

Eines sollte man auch wissen: Wenn zu viel Geld in ein Zielland fließt, ist es schon vorgekommen, dass die nationalen Notenbanken eingeschritten sind. Eine zu starke Währung will niemand.

Auf folgende Punkte sollte außerdem geachtet werden:

·         Mindesteinlage

·         Verzinsung

·         Zinsbindung

·         Anlagedauer (Anlagehorizont)

·         Gebühren

·         Einlagensicherung

·         Rechtssicherheit (falls Bank im Ausland)

·         Steuern

Blicken wir in die Zukunft….Der Euro crasht….Was könnte passieren?

Nehmen wir mal an, der Euro würde tatsächlich zerfallen – was ich persönlich nicht glaube im Kontext der anderen „großen“ Währungen (US-Dollar, Yen und britisches Pfund) – dann wird

Deutschland auf jeden Fall eine starke Währung bekommen, egal wie die auch immer heißen mag. Wirtschaftsschwache Länder werden abwerten, Deutschland wird aufwerten. Alles schon mal da gewesen.

Als treue Leser meines Newsletters habe ich Ihnen genügend Anlagemöglichkeiten für dieses Szenario genannt, z.B.

·         den Flex-Fonds

·         Fairvesta bzw. Publity

·         Edelmetallkonten

Der beste Schutz ist immer noch eine ausgewogene Streuung des Kapitals. Wer genügend hat, darf durchaus in fremde Währungen investieren. In Frage kommen neben Währungskonten auch ausländische Staatsanleihen oder spezielle Länderfonds.

Insgesamt scheint mir das Risiko beim Schweizer Franken und beim Kanadischen Dollar am geringsten. Das ist aber keine Anlageempfehlung, sondern meine persönliche Meinung.

Als kleine Beimischung.

Ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches, vor allem aber gesundes Jahr 2014.

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de
info@fuchs-finanzarchitekten.de

07255 9589
0151 59218758

Das könnte Sie auch interessieren:

Peter Fuchs Finanzexperte

Über Peter Fuchs

Mein Name ist Peter Fuchs und wir (meine Frau und zwei Töchter sowie der Hund) leben im sonnenverwöhnten Baden, in der Nähe vom Rhein. Nach dem BWL-Studium 1986 arbeitete ich 20 Jahre als Kundenberater bei verschiedenen Banken und Sparkassen.


Gespräche mit anderen Menschen über Geld kann ich im selbstständigen, inhabergeführten Familienbetrieb offener und freier führen als in der Zeit als Angestellter. Ich war schon als Finanzexperte zu Gast bei BadenTV.

Ziel dieses Blogs ist es, dass Sie regelmäßig die Informationen und das Wissen bekommen, dass Ihnen kein Finanzberater mehr ein X für ein U vormachen wird. Tipps, Tricks und Strategien für erfolgreiches Geld anlegen und Sparen finden Sie ebenfalls hier. Sie sind Experte für Ihre Ziele, Pläne und Vorstellungen und ich helfe Ihnen mit meinem gesamten Wissen und meiner Erfahrung, dass Sie diese Ziele finanziell erreichen.

Deine Meinung ist uns wichtig

*