Gedanken zur Geldentwertung

Liebe Moneytalker,

gestern erst habe ich einen Kommentar bei einer meiner Xing-Gruppen geschrieben. Da ging es mal wieder um die Diskussion zwischen Geldwerten und Sachwerten. Natürlich wollte einer der Kommentatoren Werbung für sein eigenes Produkt machen. Tatsächlich bietet eine Bank aus ESTLAND einen Zinssatz von – haltet euch fest –  5,65% an, für 10 Jahre. Natürlich wurde auch über das Thema Inflation berichtet. Und über Rohstoffe, Gold.

Gut, Estland hat den Euro und offensichtlich gibt es auch einen Einlagenschutz.

Was mir nicht mehr aus dem Kopf geht, ist das Thema der Geldentwertung. Nun – ich habe in den 80er Jahren BWL studiert und da hatten wir auch Volkswirtschaftslehre.

Da werdet ihr im Internet täglich mit Unmengen Diskussion und Erklärungen vollgestopft. Ich mache es mir in der Erklärung ganz einfach:

 Jeder kennt Angebot und Nachfrage. Die Anbieter werden Verkäufer genannt und die Nachfrager sind die Käufer. Sind mehr Käufer als Verkäufer da, steigen die Preise und umgekehrt.

Im Zuge der Finanzkrise haben die Notenbanken eine Unmenge Geld auf den Markt geworfen. Die Geldmenge ist also gestiegen. Geld kann man sparen oder ausgeben.

Ist mehr Geld vorhanden als Waren, dann ist das Geld weniger wert. Sind mehr Waren vorhanden als Geld, dann ist das Geld mehr wert.

Die einfache Formel für die Inflationsrate (sprich Geldentwertung) lautet folglich:
Inflationsrate = Geldmengenwachstum minus Wirtschaftswachstum.

Wie sich das jetzt mit den Geldwerten und den Sachwerten genau verhält, dazu schreibe ich an anderer Stelle mehr.

Jetzt könnt ihr euch vorstellen, weshalb ich skeptisch auf die Bundesbank-Inflationsrate von um die 2% reagiere. Die weitere Entwicklung bleibt spannend. Das Geld ist gedruckt, irgendwo liegt es, und es ist weniger wert, weil die Nachfrage fehlt.

Deshalb schauen alle auf die Inder und die Chinesen. Auf die Amerikaner brauchen wir nicht zu schauen, die sind nahezu genaus so pleite wie die Griechen.

 Frohe Pfingsten, entspannen Sie sich
Euer

 Peter Fuchs
DER Geldexperte Nr. 1 in Nordbaden

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Peter Fuchs Finanzexperte

Über Peter Fuchs

Mein Name ist Peter Fuchs und wir (meine Frau und zwei Töchter sowie der Hund) leben im sonnenverwöhnten Baden, in der Nähe vom Rhein. Nach dem BWL-Studium 1986 arbeitete ich 20 Jahre als Kundenberater bei verschiedenen Banken und Sparkassen.


Gespräche mit anderen Menschen über Geld kann ich im selbstständigen, inhabergeführten Familienbetrieb offener und freier führen als in der Zeit als Angestellter. Ich war schon als Finanzexperte zu Gast bei BadenTV.

Ziel dieses Blogs ist es, dass Sie regelmäßig die Informationen und das Wissen bekommen, dass Ihnen kein Finanzberater mehr ein X für ein U vormachen wird. Tipps, Tricks und Strategien für erfolgreiches Geld anlegen und Sparen finden Sie ebenfalls hier. Sie sind Experte für Ihre Ziele, Pläne und Vorstellungen und ich helfe Ihnen mit meinem gesamten Wissen und meiner Erfahrung, dass Sie diese Ziele finanziell erreichen.

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