Wohnriesterverträge als Bestandteil der Immobilienfinanzierung

Liebe Leser und Leserinnen,

Wohnriesterverträge als Bestandteil der Immobilienfinanzierung

Das am 01.08.2008 (teilweise rückwirkend zum 01.01.2008) in Kraft getretene Gesetz zur verbesserten Einbeziehung der selbstgenutzten Wohnimmobilie in die geförderte Altersvorsorge (Eigenheimrentengesetz – EigRentG), häufig als „Wohnriester“ bezeichnet, <a href=“http://www.immobilienspot.com/thema/wohnriester„>bietet die Möglichkeit einer staatlichen Förderung</a> von Aufwendungen für die Schaffung oder Entschuldung einer selbstgenutzten Wohnimmobilie. Dabei kann es sich um ein Eigenheim, eine Wohnung im eigenen Mehrfamilienhaus, eine Eigentumswohnung, eine Genossenschaftswohnung oder um ein eigentumsähnliches bzw. lebenslängliches Wohnrecht handeln. Voraussetzung ist stets, dass das Förderobjekt die selbstgenutzte Hauptwohnung des Förderungsempfängers darstellt.

Wohnriester als Baustein der Finanzierung einer Wohnimmobilie

Ein angespartes Guthaben aus einer bestehenden Riesteranlage kann bis zur vollen Höhe des steuerlich geförderten Kapitals zum Kauf oder Bau eines selbstgenutzten Wohneigentums verwendet werden. Ein Wiederauffüllen des entnommenen Kapitals ist möglich, aber nicht gesetzlich gefordert. Dieser Entnahmebetrag kann zur Stärkung des Eigenkapitals in eine Immobilienfinanzierung eingebunden werden. Erforderlich ist jedoch ein unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang zwischen Entnahme und förderungskonformer Verwendung. Dieser wird bejaht, wenn innerhalb eines Monats vor Beantragung der Auszahlung des Altersvorsorgekapitals bzw. innerhalb von zwölf Monaten nach dessen Auszahlung Aufwendungen für die Errichtung oder den Erwerb der Wohnung angefallen sind.

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Nachträgliche Einbeziehung in die Darlehenstilgung

Auch Aufwendungen, die zur Tilgung eines Darlehens dienen, das zur Finanzierung von Aufwendungen für die Anschaffung bzw. den Bau einer nach dem 31.12.2007 errichteten bzw. gekauften Wohnung aufgenommen wurde, sind wie Beiträge zu einem Riester-Sparvertrag förderungsfähig. Die Tilgung kann Verbindlichkeiten aus klassischen Darlehensverträgen, aus Sparverträgen mit Darlehensoption (meist Bausparverträgen) oder aus Vorfinanzierungsdarlehen (in der Regel Bauspar-Kombifinanzierungen aus Vorschussdarlehen und Ansparvertrag) betreffen.

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de
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07255 9589
0151 59218758

 

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Peter Fuchs Finanzexperte

Über Peter Fuchs

Mein Name ist Peter Fuchs und wir (meine Frau und zwei Töchter sowie der Hund) leben im sonnenverwöhnten Baden, in der Nähe vom Rhein. Nach dem BWL-Studium 1986 arbeitete ich 20 Jahre als Kundenberater bei verschiedenen Banken und Sparkassen.


Gespräche mit anderen Menschen über Geld kann ich im selbstständigen, inhabergeführten Familienbetrieb offener und freier führen als in der Zeit als Angestellter. Ich war schon als Finanzexperte zu Gast bei BadenTV.

Ziel dieses Blogs ist es, dass Sie regelmäßig die Informationen und das Wissen bekommen, dass Ihnen kein Finanzberater mehr ein X für ein U vormachen wird. Tipps, Tricks und Strategien für erfolgreiches Geld anlegen und Sparen finden Sie ebenfalls hier. Sie sind Experte für Ihre Ziele, Pläne und Vorstellungen und ich helfe Ihnen mit meinem gesamten Wissen und meiner Erfahrung, dass Sie diese Ziele finanziell erreichen.

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