Geldwerte oder Sachwerte

Geldwerte oder Sachwerte

 

Hat man den Entschluss gefasst sein Kapital anzulegen, stellt sich zu aller erst die Frage „in was denn überhaupt?“. Da gibt es viele Möglichkeiten, mit diesem Artikel soll genauer auf die Form der Vermögensanlage eingegangen werden.

 

Bei der Vermögensanlage unterscheiden wir zwischen den Geldwerten und den Sachwerten. Mit einem Geldwert erwirbt man eine Forderung gegen jemanden, die dieser „Jemand“ zu einem späteren Zeitpunkt wieder einlöst. Auf der einen Seite steht der Gläubiger, auf der anderen der Schuldner.

 

Mit einem einfachen Beispiel möchte ich das erklären: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Bundesschatzbrief über – sagen wir – 10.000,–€ bei Ihrer Bank oder Sparkasse gekauft. Dann haben Sie eine Forderung gegen den „Bund“ – also die Bundesrepublik Deutschland.

Das ist dann der „Jemand“. Sie gehen davon aus, dass Ihnen der „Bund“ am Ende der Laufzeit Ihre 10.000,–€ wieder zurück gibt. Dafür, dass Sie dem „Bund“ Geld geben, bekommen Sie Zinsen.

 

In diese Kategorie der Geldwerte fallen z.B. das Sparbuch, das Festgeld, das Tagesgeld, die Kapitallebensversicherung, der Bausparvertrag, die Bundes-, Länder- oder Kommunalanleihe, der Sparkassenbrief, das Zuwachs- oder Wachstumssparen und viele andere Dinge mehr.

 

Auch ein Darlehen ist ein Geldwert, denn hier besteht ebenfalls eine Forderung und eine Rückzahlungsverpflichtung mit Verzinsung.

 

Typisch für alle Geldwerte ist, dass Sie mit der Inflation an Wert verlieren. Mit dem Geld ist nichts passiert: 10.000,– € bleiben immer 10.000,–€. Nur konnten Sie sich für 10.000,–€ vor 10 Jahren mehr kaufen als für 10.000,–€ heute. Normalerweise.

 

Im Gegensatz zu den Geldwerten gibt es viele Anleger, die in Sachwerte investieren. Ein typischer Sachwert ist die Immobilie, entweder eigengenutzt oder vermietet. Gewöhnlich kostet eine Immobilie heute mehr als vor 20 Jahren. Ganz einfach deshalb, weil auch die Lohn- und Materialkosten heute teurer sind als vor 20 Jahren. Andere typische Sachwerte sind Edelmetalle in Münz- oder Barrenform. Aktien und Zertifikate sind weder typische Geldwerte noch typische Sachwerte. Eine Aktie verkörpert zwar einen Teil an einem Unternehmen. Ebenfalls wie ein Zertifikat ist sie aber nicht „greifbar“ im eigentlichen Sinne. Eine typische Sache muss man anfassen, greifen können. Gemälde, Oldtimer, Briefmarken sind Sachwerte. Ein Stück Wald in Brasilien oder eine Rinderherde in Argentinien sind ebenfalls Sachwerte, in die man investieren kann. Genau wie in Photovoltaik-, Wind- oder Wasserkraftanlagen.

 

Rechtlich betrachtet ist der Besitzer eines Sachwertes Eigentümer, er hat die volle Verfügungsgewalt und ist nicht auf „Jemand“ (siehe oben) angewiesen. Inflation, also Preissteigerungen sind für Eigentümer/Besitzer von Sachwerten eher positiv zu betrachten. „Eigentum verpflichtet“…das wiederum ist die Kehrseite der Medaille.

 

Zu guter Letzt soll erwähnt werden, dass Geldwerte einen niedrigeren Ertrag als Sachwerte bringen, schon allein unter dem Gesichtspunkt der Inflation. Der Ertrag heißt hier „Zins“. Manche Sachwerte bringen keinen direkten Ertrag, bspw. Edelmetalle, es gibt hier keine Verzinsung. Auch ein Stück Wald oder eine Rinderherde hat keine „Verzinsung“. Allerdings weiß man aus der Vergangenheit, dass Sachwerte Wertsteigerungen aufweisen und diese Wertsteigerungen bringen seinem Eigentümer Erträge, z.B. Dividenden, Ausschüttungen und Verkaufsgewinne. Im Gegensatz zu den Geldwertanlagen sind diese aber nicht garantiert. In schlechten Zeiten gibt es keine oder weniger Dividende. Sachwerte können auch zerstört werden. Deshalb gibt es Versicherungen.

 

Wie man sieht, kann bei der Entscheidung nach der richtigen Anlage ein gewisses „know-how“ von großer Bedeutung sein. Denn allein zum Wissen über die Eigenschaften gewisser Anlageformen, stellen sich in der Praxis des Öfteren Vorteile als signifikanter dar, als zu Anfang eingeschätzt. Wie z.B. die Bewohnbarkeit einer Immobilie in finanziell misslicher Lage. Es empfiehlt sich demnach eine professionelle Beratung einzuholen hier Als Beispiel kann ich die tecis nennen. Und meist übersieht man auch, dass aufgrund einer Beratung, zukünftig höhere Gewinne zu erwarten sind. Und diese machen sich neben einer Stress- und Zeitersparnis von ganz alleine bezahlt.

 

 

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de

info@fuchs-finanzarchitekten.de

07255 9589
0151 59218758

 

 

 

Hilfestellung bei der Geldanlage

Liebe Leser und Leserinnen,

 

„Hilfestellung bei der Geldanlage“

schrieb mir vor kurzem eine Leserin als Betreff.

Seit dem letzten Beschluss der Europäischen Zentralbank, den Leitzins auf 0,25% zu senken, sind zwei Auswirkungen festzustellen:

  • ·         Es wird wieder über den DAX gesprochen, und
  • ·         Es gibt fast keine Zinsen mehr.

Der DAX steigt beinahe unaufhörlich. Untersuchungen zufolge sind allerdings die Privatanleger nicht direkt an diesen Kursanstiegen beteiligt (außer über Belegschaftsaktien oder Fonds). Aus meiner Erfahrung wird man den DAX noch weiter treiben, begründet wird das in den Medien mit fehlenden Anlagealternativen und prosperierender Wirtschaft.

Und irgendwann wird das passieren: Der DAX bricht ein.

Weil: Diejenigen, die bereits zu niedrigen Kursen Aktien gekauft haben, also die Profis, wollen zu teuren Kursen keine weiteren Aktien mehr kaufen, im Gegenteil, sie versuchen, ihre bereits gekauften Aktien an Nichtprofis zu verkaufen. Bei teuren Kursen bleiben irgendwann die Käufer aus. Einem großen Angebot steht eine geringere Nachfrage gegenüber. So einfach ist.

Folge: sinkende Preise.

FRAGE: Gibt es wirklich keine Alternativen für die Geldanlage oder den Vermögensaufbau?

Doch, die gibt es:

  1. ·         Stop & Go
  2. ·         Edelmetalle
  3. ·         FlexFonds
  4. ·         Investmentsparen mit Beitragsgarantie
  5. ·         Publity

Diese Alternativen gibt es teilweise als Einmalanlagen und teilweise als Sparpläne.

In den nächsten Wochen werden Sie erfahren, was Sie damit anfangen können.

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de
info@fuchs-finanzarchitekten.de

07255 9589
0151 59218758

 

“Wie kann ich mein Geld vor Inflation retten?”

http://bit.ly/12bTJTeLiebe Leser und Leserinnen,

wie können Sie Ihr Geld vor der Inflation retten?

Da stellen sich einige grundsätzliche Fragen:

1. Was ist Inflation?
2. Welches Geld?
3. Haben wir überhaupt eine Inflation?

Letzten Montag, am 8. April meinte Dieter Nuhr, ein Kabarettist aus Düsseldorf, den ich sehr mag, in der Sendung “Satiregipfel” sinngemäß, wir hätten bei 1,4% keine Inflation. Inflation bedeutet wörtlich “aufblähen, aufblasen”. Andere Worte sind Kaufkraftverlust oder Geldentwertung.

Die Wirtschaftswissenschaftler definieren Inflation folgendermaßen:
Inflation = Geldmengenwachstum minus Wirtschaftswachstum

Dann gibt es neben der offiziellen Inflationsrate noch die gefühlte Inflation. Die spüren Sie bei jedem Einkauf, beim Strom, beim Tanken und in der Kneipe. Und da werden Sie nur wenige Menschen finden, die an die 1,4% glauben.

Die Preise werden spürbar steigen, weil ganz einfach die Regeln der Marktwirtschaft gelten, das Geldmengenwachstum ist viel größer als das Wirtschaftswachstum. Nur ist das Geld noch nicht im Umlauf. Aber es ist gedruckt.

Bleibt noch die Antwort auf die Frage: “Welches Geld?”
Wir lieben Sicherheit und legen deshalb unser Geld in Vermögensformen an, die uns in den meisten Fällen nicht einmal die offizielle Inflationsrate von 1,4% bringen. Sind wir bescheuert? Oder können wir nicht rechnen?

http://bit.ly/12bTJTe

Hier stellt sich die “K-Frage”. Wollen wir Kapitalerhalt oder wollen wir Kaufkrafterhalt?

Was passierte eigentlich am 20.06.1948?

http://bit.ly/17AOvTl

Eine Währungsreform ist die krasseste Form der Inflation. Sachwerte waren 1948 gut und Sachwerte sind aus meiner Sicht das Mittel, die Inflation zu besiegen.

Spontan fallen mir da ein: Edelmetalle, Immobilien, Aktien, Photovoltaik und richtig gute Fonds.

Darüber demnächst mehr.

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de
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07255 9589
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