“Verkommt die Lebensversicherung zum Auslaufmodell?”

Liebe Leserinnen und Leser meines Finanzblogs,

Letzte Woche fand in Dortmund die größte Fachmesse für Finanzdienstleister statt. Die Zeitschrift Pfefferminzia hat zum Thema “Run off – Was wird aus der Lebensversicherung” einen Bericht verfasst, den ich Ihnen zur Verfügung stellen möchte. Machen Sie sich bitte Ihren eigenen Reim daraus.

„Ich sehe den Run-off extrem kritisch” Verkommt die Lebensversicherung zum Auslaufmodell?

Die Ankündigungen der Versicherungsriesen Ergo und Generali sich von ihrem Lebensversicherungsgeschäft zu trennen, hat Versicherte und Versicherungsmakler stark verunsichert. Auf der Branchenmesse DKM war das Thema Run-off dann auch in aller Munde – die Reaktionen fielen harsch aus.

„Kluge Entscheidung für das einzelne Unternehmen, aber ein Bärendienst für die Branche?“ – mit dieser Frage konfrontierte Asscompact-Chefredakteurin Brigitte Horn die höchst sachverständige besetzte Diskussionsrunde, die von den DKM-Veranstaltern noch eilig ins Messe-Programmgeschoben wurde.

Gestritten wurde über Wirkung und Auswirkung des aktuellen Run-Off-Geschehens – und das durchaus emotional, was aber angesichts der wortgewaltigenTeilnehmer auch nicht sonderlich überraschte. Der Einladung folgten Dietmar Bläsing, Sprecher der Vorstände der Volkswohl BundVersicherungen, Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der Nürnberger Versicherung, Rainer M.Jacobus, Vorstandsvorsitzender der Ideal Versicherungsgruppe, Oliver Fellmann, Vorstand des Maklerverbands VDVM und Reiner Will, Geschäftsführer der Ratingagentur Assekurata. Finanzinvestoren schneiden beim Kunden „bis auf den Knochen“

Der Erkenntnis- und Unterhaltungsgewinn ließ dann auch nicht lange auf sich warten, als Rainer M.Jacobus zum Mikrofon griff: „Die Tatsache, dass zwei große Versicherer darüber nachdenken, ihre Bestände an ausländische Finanzinvestoren zu verkaufen, hat in den Medien harten Widerhall gefunden und führt in der Fachöffentlichkeit zu großen Diskussionen“, begann Ideal-Chef Jacobus im zunächst neutralen Tonfall. Doch dann folgte seine Analyse: Jeder wisse, dass Finanzinvestoren  Eigeninteressen verfolgten, die möglicherweise mit den Kundeninteressen kollidierten, befand Jacobus.  Wie eine derartige Kollision aussehen könnte, schilderte er dabei besonders bildhaft: „Als Investor schneide ich bei der Überschussbeteiligung der Kunden bis auf den Knochen.“ Er könne sich nichtvorstellen, dass die Überschussbeteiligung so beibehalten würde, „sonst wären Finanzinvestoren keine Finanzinvestoren – ich sehe das extrem kritisch“, legte Jacobus seine Sicht der Dinge dar.Armin Zitzmann von der Nürnberger nutzte dann auch das Podium, um zu versichern: „Wir bekennen uns zu unserem Kerngeschäft. Unseren Bestand zu verkaufen, kommt überhaupt nicht in Frage.“ Ein Run-Off, sowohl bei Schaden als auch Leben, sei im angelsächsischen Raum ein gängiges Thema, so Zitzmann. Dass man in Deutschland anders denke, insbesondere „bei uns Mittelständler“, sei bekannt. „Was mich drückt, ist der wahrscheinlich negative Hall in der Politik“, gab sich der Nürnberger-Chef besorgt. Wichtig sei, dass „die Masse der Lebensversicherer sagt, wir halten an den Verträgen fest“. Unterstützung bekam Zitzmann von Volkswohl-Bund-Mann Dietmar Bläsing: „Für uns kommt ein Run-Off keinesfalls in Frage“, erklärte der Versicherungsmanager, den das Thema – Stichwort Bärendienst – sichtlich in Rage brachte. „Uns ärgert das Thema sehr. Wir haben gerade einen Run-On mit der Frankfurter Lebensversicherung gestartet und müssen uns in diesem Kontextplötzlich fragen lassen, habt ihr das vielleicht gemacht, um eine ‚Bad Insurance’ zu gründen? Völliger Quatsch. Aber wir kennen das ja aus dem Versicherungsbereich, wo das Fehlverhalten von einzelnen immer gern auf die Gesamtheit der Masse übertragen wird.“„Äußerst unprofessionell gelaufen”

Oliver Fellmann vom Maklerverband VDVM fragte sich indes, warum es eine Ergo nicht schaffe,„ihre Verträge günstiger zu verwalten?“. Das könne man den Kunden nur schwer vermitteln, so Fellmann. Zudem meldeten sich die Kunden durchaus bei ihren Maklern und wiesen „auf die pauschalen Aussagen wie ‚Lebensversicherer gehen in den Run-Off‘ in der Presse hin“. Aufgrund der Größe der beiden Versicherer sei durchaus „der ein oder andere Kunde direkt betroffen“, sagte der Makler, der ebenfalls angefressen wirkte.

„So wie das Thema in den Markt gebracht wurde ist das – mal wieder – äußerst unprofessionell gelaufen. “Selbst der stets besonnen wirkende Reiner Will kommentierte die jüngste Entwicklung mit einem überaus kritischen Tonfall: „Gesellschaften, die kein Neugeschäft mehr machen, werden intransparenter, die geben keine Daten mehr raus.“ So verwies Will unter anderem darauf, dass entsprechende Gesellschaften nicht mehr an Überschussbeteiligungsstudien teil nähmen. „Das konventionelle Lebensversicherungsgeschäft wird derzeit fast überall umgebaut“, analysierte der Assekurata-Chef im Folgenden. „Die neuen Produkte, die wir heute haben, sind alle zum Großteil noch irgendwo im Sicherungsvermögen integriert, etwa die Indexpolicen. Der Großteil des Marktes versucht mit verminderten Garantien an den klassischen Konzepten weiterzuarbeiten.“Wenn man in die Analyse gehe, sehe man, so Will, dass die Gesellschaften unter dem Ertragsdruck litten. „Da wird auch ein Investor, eine AG, sich fragen, lohnt sich dieses Geschäftsmodell noch?“,fragte Will in die Runde.

Meinung von mir: Nein…dieses Modell lohnt sich nicht mehr

Tun Sie was dagegen, solange Sie noch Zeit haben.

Prof. Ortmann hat die Kostenquoten dieser Produkte untersucht: Folgende Renditen bei folgenden Produkten gehen Ihnen verloren:

1. Kapitalbildende Lebens- oder Rentenversicherung: 1,58%
2. englische Versicherung: 2,1%
3. Hybridmodell: 2,5%
4. Investmentfonds: 3,49%
5. fondsgebundene Rentenversicherung: 4,51%
6. Indexversicherung: 4,62%

Und da wundern Sie sich, warum auf Ihrer Wertmitteilung immer weniger drauf steht????

Herzlichst
Ihr

und das Team von ihre-beste-geldanlage.de

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Telefon: 07255 / 9589

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Diesen Fehler haben FAST ALLE gemacht

Liebe Leserinnen und Leser meines Finanzblogs,

heute erfahren Sie anhand einer wahren Geschichte, welche fatalen Auswirkungen dieser Fehler auf Ihr Vermögen und ihre Ziele hat.

In den 1980er Jahren gab es die Möglichkeit, die Zinsen für das selbst bewohnte Haus komplett steuerlich geltend zu machen. Voraussetzung war, ein Teil wurde vermietet, z.B. als Einliegerwohnung. Das führte dazu, dass aufgenommene Darlehen häufig durch endfällige Lebensversicherungen getilgt wurden. Meine Frau und ich haben 1986 ebenfalls Lebensversicherungen über jeweils 50.000,– DM abgeschlossen. Laut der Prognoserechnung von 1986 sollten jeweils 150.000,– DM rauskommen. Bei Ablauf. Also eine Verdreifachung. Daraus wird nichts. Wenn ich mir die derzeitigen Werte anschaue, kommen mir die Tränen. Geht es Ihnen ähnlich? Haben Sie sich schon einmal die Rendite Ihrer kapitalbildenden oder fondgebundenen Lebensversicherung ausgerechnet?

Wir hatten in der Sparkasse viele Darlehen vergeben, die durch fällige Lebensversicherungen zurück bezahlt werden sollten. Es muss um das Jahr 1998 gewesen sein, als wir Termine mit allen  Kunden ausgemacht haben, die ihre Finanzierung durch endfällige Lebensversicherungen ablösen mußten.

Und da fehlten plötzlich bei Kunden 50.000,–DM. 50.000,– DM weniger Ablaufleistung. Und ich führte Gespräche mit 60-jährigen Stammkunden. Ich war 40 Jahre alt im Jahr 1998.

Stellen Sie sich vor, Sie sind heute 60 Jahre alt und müssen bei Ihrer Bank oder Sparkasse oder Bausparkasse wegen einer Nachfinanzierung von 50.000,– Euro anfragen. Kein schöner Gedanke.

Es gibt in Deutschland immer noch ca. 90 Millionen Versicherungsverträge zum Zwecke der Kapitalbildung oder der Verrentung. Hierzu zählen Riester, Rürup, private und betriebliche Lösungen. Bei rund 80 Millionen Einwohnern hat FAST JEDER so einen Vertrag.

Manche Verträge werden noch bespart, andere widerum werden nicht mehr bespart, sind also beitragsfrei.

Was ist der Fehler dabei?

Grundsätzlich ist es ja richtig, etwas für die Altersvorsorge oder für seine Ziele wegzulegen.  Das Problem ist ganz einfach, dass FAST ALLE BERECHNUNGEN DER VERSICHERUNGSGESELLSCHAFTEN FALSCH SIND!!!! Falsch in dem Sinne, weil einerseits die Kosten speziell bei den fondsgebundenen Produkten nicht in vollem Umfang ausgewiesen werden und andererseits diese Kosten auch NICHT in den BERECHNUNGEN  FÜR DIE PROGNOSTIZIERTEN ABLAUFLEISTUNGEN ENTHALTEN sind.

Das führt dazu, dass durch diese Kosten-Intransparenz insbesondere der auf Provisionen ausgerichteten Beratung von Banken, Sparkassen, Versicherungen, Bausparkassen und den allermeisten Investmentfondsgesellschaften Kunden bereits zigtausende von Euros verloren haben bzw. in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch verlieren werden.

Die Lösung aus diesem Dilemma verrate ich Ihnen nächste Woche.

Über einen Kommentar würde ich mich freuen.

Herzlichst

Ihr

Peter Fuchs
Dipl.-Kaufmann

www.ihre-beste-geldanlage.de

info@fuchs-finanzarchitekten.de

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